News-Archiv

Ab 1944/45 weiter verwendete Stempel im Baltikum

Auf der Mitgliederversammlung 2019 beschloss die Arbeitsgemeinschaft, sich der ab 1944/45 im Baltikum weiter verwendeten Stempel anzunehmen. Dabei sollten alle Stempel erfasst werden, die
– in den zuvor selbständigen Staaten Estland, Lettland und Litauen 1919–1940
– während der ersten sowjetischen Besetzung 1940/41
– während der deutschen Besetzung 1941–1944/45
verwendet und als solche während der zweiten sowjetischen Besetzung ab 1944/45 weiter bzw. erneut genutzt wurden.

Die Bearbeitung der Stempelmeldungen übernahmen unsere Fachredakteure, für Estland Thomas Löbbering, für Lettland Ruud van Wijnen und für Litauen Martin Bechstedt. Hieraus resultierte die Arbeitshilfe Nr.3 der ArGe: Ab 1944/45 weiter verwendete Stempel im Baltikum. Sie umfasst auf 80 Seiten A4 (vielfach mit meist farbigen Abbildungen) insgesamt 372 nachverwendete Stempel aus Estland, Lettland und Litauen nebst 18 farbigen Belegabbildungen zur Illustration.

Die Arbeitshilfe wird den ArGe-Mitgliedern als Geschenk zum 5–jährigen Bestehen der ArGe Baltikum zusammen mit der Baltikum Nr. 10 übersandt. Ab Mitte 2022 ist sie als PDF-Datei auf diesem Web erhältlich. Sie finden Sie dann im Menü unter Veröffentlichungen.

Sie haben vorher schon Interesse an der Veröffentlichung? Werden Sie Mitglied in der ArGe! Siehe hier!


ArGe Baltikum erfolgreich auf der ESTONIA 2020

Bei der ESTONIA 2020 nahmen etliche ArGe-Mitglieder am Wettbewerb teil, weitere kamen als Zuschauer hinzu.

Unser Mitglied Oliver Hanschmidt (Estland) erreichte mit seinem postgeschichtlichem Exponat "Zeitweilige, periodische und saisonale Postämter in Estland 1919–1940" 78 Punkte und damit Groß-Silber.

Im Bereich der Jury- und Eingeladenenexponate nahm unser MItglied Hannes Westendorf (Luxembourg) außerhalb des Wettbewerbs mit einer Ausstellung zum Thema "Spezielle Stücke der Estnischen Markenausgaben und der Postgeschichte" teil.


ESTONIA 2020 - die erste Internationale Philatelistische Ausstellung unter Corona-Bedingungen

Das Jahr 2020 hat wegen des Corona-Virus' viele Einschränkungen gebracht, gerade auch in der philatelistischen Ausstellungwelt, einfach weil Menschen sich nicht in großen Massen treffen durften.

Nach Abebben der ersten Infektionswelle gelang es aber der Estnischen Philetelistenvereinigung REFS, die Genehmigung für eine Wettbewerbsausstellung zu erhalten. Die Bewerbungsfristen wurden verlängert; manche Teilnehmern aus Ländern mit Reisebeschränkungen durften nicht kommen, aber es gab trotzdem 36 Wettbewerbsbeiträge aus 14 Ländern!


ERM zeigt philatelistische Schätze

Das Postmuseum in Tartu wurde vor einigen Jahren Teil des Estnischen Nationalmuseums (Eesti Rahva Muuseum, ERM) in Tartu. Dieses zog in ein wunderschönes neues Gebäude, in dem man viele Teile der Sammlungen ständig sehen kann, aber leider nicht immer alle.

In einem Sonderausstellungsraum mit dem Titel "Open storage" ("offener Speicher") werden jedoch zur Zeit und noch bis Ende 2020 die ansonsten verschlossenen philatelistischen Schätze des Museums gezeigt.

An besonderen Highlights sind dabei zu nennen: die Sammlung der aus dem Verkehr gezogenen Stempel der Republik Estland (siehe Bild oben und einige Details), etliche Druck- und Überdruckplatten für Briefmarken von 1918 bis 2018 und eine Sammlung Belege aus dem geographischen Bereich des heutigen Estland.

Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich diese einzigartigen Schätze an! Das nächste Mal wird das erst wieder in vielen Jahren möglich sein! Nähere Informationen zum Museum finden Sie unter erm.ee .


Startschuss zu neuen BDPh-Onlineseminaren

Die Corona-Krise bringt jede Menge Veränderungen mit sich. Man kann sich nicht mehr treffen und Vereinsabende, Tauschbörsen und Ausstellungen fallen ins Wasser. Die Corona-Krise hat aber auch eines mit sich gebracht: einen enormen Zuwachs an digitaler Kommunikation. Es wird geskypt, mit Facetime telefoniert, Teams-Meetings organisiert und ganze Vereinsabende mit Zoom organisiert. Rund um den Globus, ob in Indien, den USA oder in Grossbritannien sind in kürzester Zeit Online-Seminar-Reihen rund um unser Hobby Philatelie aus dem Boden gestampft worden. Da wollen wir nicht hintenanstehen und haben in kürzester Zeit die BDPh-Online-Seminar-Reihe auf die Beine gestellt. Ab sofort gibt es wöchentlich entweder samstags oder mittwochs jeweils von 16 bis 17:30h ein Online-Seminar zu einem philatelistischen Thema.

Die Seminare werden mit Hilfe der Software-Plattform "ZOOM" durchgeführt, die nur eine kleine Installation erfordert und kostenfrei ist.

Das aktuelle Seminarprogramm findet sich immer auf der BDPh-Homepage unter www.bdph.de/onlineseminare . Hier werden dann später auch die Links zu den bereits durchgeführten Seminaren zu finden sein, so dass jede/r sich die Seminare auch nachträglich anschauen kann. Auf der Seite findet man auch Hinweise für die Installation von ZOOM sowie die Verhaltensregeln für die Teilnehmer.

Für die Teilnahme am Seminar ist eine Anmeldung im Voraus notwendig. Die Links für die Anmeldung zu jedem Seminar finden sich auf der BDPh-Homepage. Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei.

Die Seminar-Reihe wird von Eric Scherer organisiert. Er steht allen für Fragen zur Verfügung und freut sich auch über Vortragende und interessante Themen in der Zukunft. Sie erreichen ihn unter Eric.Scherer@bdph.de.


Eine heiß umkämpfte Hauptstadt

Unter dem Titel Eine heiß umkämpfte Hauptstadt veröffentlichte die italienische Zeitschrift "L' Arte del Francobollo" in Nr. 101 vom April 2020 einen Artikel von Riccardo Bodo über die Stadt Vilnius.

Stephan Jürgens von der ArGe Italien im BDPh wies uns freundlicherweise darauf hin. Diese Ausgabe ist wegen der Corona-Pandemie ausnahmsweise kostenfrei und kann hier heruntergeladen werden: www.unificato.it/wp-content/uploads/2020/03/LArtedelFrancobollon101-Web-Aprile2020-1.pdf (Artikel und Abbildungen auf den Seiten 15 bis 18).

Für diejenigen, die des Italienischen nicht mächtig sind, hat unser Webmaster unter Mithilfe von Stephan Jürgens eine Übersetzung ins Deutsche angefertigt, hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages Unificato, der die Zeitschrift herausgibt. (Der Übersetzer arbeitet nicht professionell in diesem Gebiet, der Text erhebt daher keinen Anspruch auf vollständige Richtigkeit. Verbesserungen sind gern willkommen!)

Riccardo Bodo: Eine heiß umkämpfte Hauptstadt

Ausgehend vom Namen in unterschiedlichen Schreibweisen ist die Hauptstadt Litauens seit Jahrhunderten umstritten und wechselte mehrmals den Besitzer und den Status, wie Briefmarken und Postgeschichte deutlich zeigen.

Die Postgeschichte konkretisiert physisch die komplizierten geopolitischen Ereignisse der jüngeren Vergangenheit. Der Erste Weltkrieg zum Beispiel hinterließ ein vergiftetes Erbe mit bitter umstrittenen Gebieten und städtischen Zentren: Ein "klassischer" Fall war der von Vilna, dem italienischen Namen der Stadt, die heute die Hauptstadt Litauens ist. Sie rang um ihren Namen: Vilnius nach den Litauern, Wilno nach den Polen, Вильна (d.h. Wilna im lateinischen Alphabet) nach den Russen, Wilna nach den Deutschen, Wilne nach der großen jiddischsprachigen hebräischen Gemeinde. Erst die dramatischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs (von der Ausrottung der Juden bis zur Zwangsumsiedlung der Bevölkerung) ließen sich überschneidende Ansprüche – auf erschreckenden Kosten vieler Menschen – verschwinden.

Als historische Hauptstadt des Großherzogtums Litauen, das seit Jahrhunderten mit dem Königreich Polen vereinigt war, war Wilna an den Teilungen des polnischen Territoriums beteiligt und unter der Kontrolle des russischen Zaren. Aber es wurde dann nacheinander von den Franzosen Napoleons, von den Deutschen in den beiden Weltkriegen, von den bolschewistischen Truppen, von den polnischen, von den Litauern besetzt und war in den 1920er Jahren auch die "Hauptstadt" des kurzlebigen Staates "Mittellitauen", der in den Briefmarkenkatalogen im Anhang zu Polen oder Litauen aufgeführt ist. Genau diesem Gebiet (in der Praxis das von Wilna, wie auf dieser Karte aus dem Internet zu sehen), ist ein bemerkenswerter Komplex von postalischen Belegen gewidmet, die vom deutschen Auktionshaus Köhler versteigert werden, woraus ich die meisten Bilder für diesen Artikel zur Veranschaulichung verwenden kann.

Unter der Herrschaft der Zaren

(Anm. des Übers.: für die nachfolgenden Ausführungen bitte die Abbildungen im Originalartikel betrachten!)

Die ersten Poststempel sind russisch. Ich präsentiere einen auf der Rückseite eines Briefes aus dem Jahr 1807. Nach einigen Jahren im Jahr 1812 kam Napoleons Grande Armèe zu seiner unglücklichen Invasion in Rußland. Um sich daran zu erinnern, hier ein Brief, der von einem Militärbüro geschickt und direkt nach Wilna gerichtet wurde. Sobald Napoleon besiegt war, kehrten die Russen zurück: Ich wähle einen der verschiedenen Briefe aus dieser Zeit mit einem Wilna-Stempel aus dem Jahr 1821. Später wurden natürlich zaristische Briefmarken verwendet: Hier ist ein Dokument aus dem Jahr 1914, dem Jahr, in dem der Erste Weltkrieg ausbrach. Deutsche Truppen besetzten Wilna bereits 1915 und blieben dort bis 1918: Die Stadt verwendete deutsche Briefmarken und Ganzsachen, die für die Besetzung des russischen und polnischen Territoriums überdruckt waren. Eine bei der Auktion angebotene Sammlung ermöglicht es uns, in Wilna die Existenz eines Stadtpostdienstes festzustellen, für den eine Gebühr von 10 Pfennig erhoben wurde: Hier ist ein Stück, auf dem die deutsche Frankatur GEBÜHR 10 PF angegeben ist.

Das unabhängige Litauen und polnische Ziele

Litauen erklärte seine Unabhängigkeit, noch bevor die Deutschen das Gebiet verließen. Mit dem Abzug der deutschen Truppen wurde ein Streit zwischen den Staaten, die aus der Auflösung der Reiche hervorgegangen waren, entfacht: Litauen, Polen und das bolschewistische Russland. Polnischsprachige Bürger organisierten sich, um die Kontrolle über das Stadtzentrum zu behalten. Den Bolschewiki gelang es jedoch, Wilna zu besetzen, um es zur Hauptstadt einer litauisch-belarussischen Sowjetrepublik zu machen. Doch bereits im April 1919 kehrten die Polen zurück, um es zu besetzen. Die Stadt blieb zwischen Polen und der Roten Armee umstritten, bis die Bolschewiki vor den Toren Warschaus besiegt wurden und sich aus dem Gebiet zurückzogen, während Vilnius offiziell als Hauptstadt Litauens anerkannt wurde.

Die Geburt der Republik Mittellitauen

Die Polen hatten nicht die Absicht, die Stadt aufzugeben und einen coup de théâtre zu veranstalten: Am 9. Oktober 1920 eroberte die litauisch-belarussische Division der polnischen Armee unter dem Kommando von General Lucjan Želigowski die Stadt, nachdem sie eine falsche Meuterei inszeniert hatte. Es wurde ein neuer Staat proklamiert, Mittellitauen mit dem polnischen Namen Litwa Šrodkowa, bestehend aus der Stadt und den umliegenden Gebieten. Und natürlich wurden Briefmarken ausgegeben, einige mit dem Bildnis des vom General ernannten Präsidenten: hier steht er auf einem Brief. Der kurzlebige Staat existierte bis zum 20. Februar 1922, als das lokale Parlament (der Sejm) die Annexion an Polen proklamierte. Trotz der kurzen Lebensdauer dieses "Staates" sind Poststücke sehr reichlich vorhanden. Hier einige Beispiele aus den Jahren 1920, 1921 und 1922. Die Litauer erkannten die Annexion nicht an und verzichteten daher auf diplomatische Beziehungen zu Polen, wo Wilna eine regionale Hauptstadt wurde.

Die Annexion durch die UdSSR

In der Zeit der relativen Stabilität wurde Litauen durch den Molotow-Ribbentrop-Pakt von 1939 in eine Krise versetzt, die den Weg für die deutsche Invasion in Polen ebnete. Die Rote Armee drang auch in polnisches Gebiet ein und besetzte die östlichen Gebiete einschließlich Wilna: Die Sowjets boten den Litauern die Stadt als Gegenleistung für den Einzug russischer Truppen in Litauen an und warnten die litauischen Behörden, dass die Rote Armee auch ohne Zustimmung einmarschieren würde. Und so wurde am 10. Oktober 1939 Vilnius (der alte litauische Name) dem baltischen Land angegliedert, als dessen Hauptstadt es proklamiert wurde. Bereits im Juni 1940 wurde Litauen von russischen Truppen besetzt und dort eine Sowjetrepublik ausgerufen, die der UdSSR angegliedert wurde.

Der Zweite Weltkrieg und die Folgezeit

Der Rest ist eine bekannte Geschichte: Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 führte zur Besetzung Wilnas durch die Nazis, wo die große jüdische Bevölkerung buchstäblich ausgerottet wurde. Wilna wurde im Juli 1944 von der deutschen Kontrolle befreit und wurde wieder sowjetisches Gebiet. Die Massaker und Deportationen während des Krieges gingen mit der Umsiedlung der polnischen Gemeinschaft nach dem Krieg einher, die die Sowjets dem neuen kommunistischen Regime in Warschau auferlegten. Und erst 1991 wurde Litauen mit der Hauptstadt Vilnius unabhängig.

Für mehr Informationen siehe auch unsere Vorstellung der litauischen Sammelgebiete in diesem Web hier.


Mitgliederversammlung der ArGe Baltikum 2020 ersatzlos gestrichen


Die für den 22.–24. Mai 2020 geplante Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. fällt ersatzlos aus.

Die umfänglichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie lassen keine andere Entscheidung zu. Der Vorstand der ArGe Baltikum im BDPh e.V. folgt damit einstimmig der gleichlautenden Empfehlung des Präsidenten des BDPh, Alfred Schmidt.

ALLE philatelistischen Veranstaltungen bis Ende Juni, einschließlich des HBG (Het Baltische Gebied) Treffens in Geldermalsen, der Jahrestagung des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V. (BPP) im April, der Messe Essen im Mai und der OSTROPA 2020 im Juni, sind abgesagt. Unser Tagungslokal in Hennef ist und bleibt auf absehbare Zeit geschlossen.

Die ESTONIA 2020 vom 10.–12. Juli in Tartu soll wie geplant stattfinden. Etwa ein halbes Dutzend Mitglieder beabsichtigt, die Ausstellung zu besuchen und sich in Dorpat mit den Mitgliedern aus dem Baltikum und Skandinavien persönlich zu treffen. Die OSTROPA 2020 soll im Herbst nachgeholt werden. Auch hier ergäbe sich die Möglichkeit zu einem informellen Treffen.

Die Vorstandschaft der ArGe Baltikum wünscht allen Mitgliedern und Besuchern unserer Website: Bleiben Sie gesund!



C.G. Award 2019

Am 28. November fand auf der Monacophil die Preisveleihung an die Bewerber um den 7. Christoph Gärtner International Philatelic Promotion Award statt.

Insgesamt 44 Arbeits- und Forschungsgemeinschaften weltweit nahmen diesmal in den drei Kategorien Print, Digital und Jugend teil. Unsere Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. im BDPh e.V. stellte sich dem Wettbewerb und erreichte folgende Platzierung:

Print: Platz 13 von 39 Teilnehmern mit 78,667 von 100 möglichen Punkten.

Digital: Platz 9 von 44 Teilnehmern mit 25,333 von 30 möglichen Punkten.

Jugend: Platz 27 von 44 Teilnehmern mit 12,667 von 20 möglichen Punkten.

Damit haben wir uns erneut erfolgreich im oberen Drittel aller Teilnehmer weltweit platziert. Besonders hervorheben möchte ich den 9. Platz bei 44 Mitbewerbern für unsere Website www.arge-baltikum.de. Ein besonders großes Dankeschön gilt daher unserem Webmaster, Friedhelm Doell. Allen, die durch Ihre aktive Mitarbeit zu diesem Erfolg beigetragen haben und weiter beitragen mein ausdrückliches Dankeschön!

Die detaillierten Ergebnisse finden Sie im Netz unter https://www.cg-award.com/2019_de.php.


Ausstellungsankündigung ESTONIA 2020

Die Internationale Estnische Philatelistische Gesellschaft (REFS) organisiert die Philatelistische Ausstellung Estonia 2020 im Estnischen Nationalmuseum (ERM, Eesti Rahva Muuseum) in Tartu von Freitag 10. Juli bis Sonntag 12. Juli 2020 (Achtung geänderter Termin!).

Die Wettbewerbsklassen umfassen:

2.1 Traditionelle Philatelie, 2.2 Postgeschichte, 2.3 Aerophilatelie und Astrophilatelie, 2.4 Ganzsachen, 2.5 Thematische Philatelie, 2.6 Offene Philatelie, 2.7 Moderne Philatelie (mit bis zu 50% nichtphilatelistischen Inhalten), 2.8 Fiskalphilatelie, 2.9 Postkarten, 2.10 Jugendphilatelie (A. bis 15 Jahre, B. 16–18 Jahre, C. 19–21 Jahre) und 2.11 Philatelistische Literatur (veröffentlicht 2016 oder danach, philatelistische Magazine in der neuesten Ausgabe; die Klasse umfasst auch elektronische Medien). Die Beschriftung muss in Englisch oder Deutsch erfolgen.

Die Teilnahme an den Wettbewerbsklassen 2.1 bis 2.9 erfordert eine vorherige nationale Ausstellungsbewertung von mindestens 70 Punkten (Silber); in der Literaturklasse 2.11 gibt es keine solchen Beschränkungen. Die Teilnahme an den Jugendklassen erfordert mindestens eine Bronzemedaille (60 Punkte) in der Altersklasse A und mindestens eine Silbermedaille (70 Punkte) in den Altersklassen B und C.

Bewerbungsschluss ist der 28.03.2020. Weitere Informationen liefert die Webseite der Estonia 2020, www.refs.ee. Die Ausstellung und die Bewertung folgt den Regeln der FIP. Die speziellen Regularien für diese Ausstellung sind aus dem downloadbaren PDF-Dokument (in englischer Sprache) links ersichtlich.

Alle ArGe-Mitglieder und anderen Personen, die ihre philatelistischen Kontakte und die Zusammenarbeit rund um die Ostsee vertiefen möchten, sind herzlich eingeladen, sich an der Ausstellung zu beteiligen!


Ausstellungserfolge in Stockholm

Die Stockholmia2019 fand vom 29.5. bis 2.6.2019 zur Feier des 150. Geburtstags der Royal Philatelic Society, London, statt. Entsprechend konnten auch nur Mitglieder der Royal im Wettbewerb ausstellen.

Von unseren ArGe Baltikum e.V. Mitgliedern nahmen am Wettbewerb teil:


Aussteller Land Klasse Exponat Prämierung
Jaan Roots Norwegen Klasse 2: Postgeschichte Estland 1918 92 Punkte, Gold
Kaido Andres Estland Klasse 6: Thematische Philatelie Universität Tartu 1632–2012 81 Punkte, Vermeil
Kaido Andres Estland Klasse 9B: Kataloge in der neuesten Ausgabe Kaido Andres (Hrsg.), H. Jakobs, A. Valm, A. Kuuskvere, K. Andres et al. (Autoren):
Katalog der Irrtümer und Abarten estnischer Briefmarken 1991–2014
71 Punkte, Silber

Wir gratulieren recht herzlich zu diesen Erfolgen!


Zusammenarbeit mit der ArGe Deutsche Ostgebiete

Die ArGe Baltikum hat ihre Kooperationen mit anderen philatelischen Vereinigungen ausgeweitet. Nach HBG und ROSSICA (siehe das Archiv dieses Webs vom 18. Januar 2018) gibt es nun einen digitalen Austausch der Rundschreiben auch mit der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ostgebiete e.V., einer Studiengruppe der "Poststempelgilde" im BDPh e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Ostgebiete e.V. ist eine Vereinigung der postgeschichtlichen Philatelisten und der Heimatsammler von Gebieten des Deutschen Reiches östlich der Oder-Neiße-Linie in den Grenzen von 1914 einschließlich der Gebiete des Sudetenlandes und von Österreichisch-Schlesien. Sie gliedert sich in die Gruppen Allgemein, Ost- und Westpreußen, Memel, Pommern/Grenzmark, Posen und Polen, Schlesien einschließlich Oberschlesien und Sudeten/Beskiden.

Nähere Infos unter www.arge-ost.de.

Da die seit 2008 erschienenen Rundschreiben der ArGe Deutsche Ostgebiete auf deren Webseite unter Publikationen/Services -> Rundschreiben -> ArGe-Rundschreiben abgelegt und zugänglich sind, wird auf eine separate Speicherung auf Servern der ArGe Baltikum verzichtet.


Verzeichnis der Post-, Telegraphen-, Telefon- und Funkeinrichtungen Estlands (1926 und 1929)

Nur wenige Monate nach der Veröffentlichung der ersten Arbeitshilfe der ArGe Baltikum folgt die Arbeitshilfe Nr. 2 zum Thema Verzeichnis der Post-, Telegraphen-, Telefon- und Funkeinrichtungen Estlands (1926 und 1929) .

Sie ist ein Nachdruck des Verzeichnisses von 1926 und 1929 mit einer Einführung in den Inhalt und Übersetzung aller verwendeten estnischen Begriffe ins Deutsche von Friedhelm Doell. Format A4.

Einführung und Übersetzung der Tabelleninhalte (29 Seiten)
Anhang A: Posti telegraafi ja telefoni asutuste nimestik 1926 (137 Seiten)
Anhang B: Posti telegraafi telefoni ja raadio-asutuste nimestik 1929 (148 Seiten).

Die Arbeitshilfe ist als PDF-Datei auf diesem Web erhältlich. Sie finden Sie im Menü unter Veröffentlichungen.


Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Die Mitgliederversammlung der ArGe Baltikum wählte turnusgemäß einen neuen Vorstand.

Mai 2019: der neue Vorstand der ArGe Baltikum (v.l.n.r.): Michael Haslau (Kassenverwalter), Friedhelm Doell (Webmaster), Michael Wieneke (Geschäftsführer und Schriftführer) sowie Thomas Löbbering (Vorsitzender und Redakteur)

Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Michael Haslau (neu gewählt als Kassenverwalter) und die wiedergewählten Gründungsvorstände Friedhelm Doell (Webmaster), Michael Wieneke (Geschäftsführer und Schriftführer) sowie Thomas Löbbering (Vorsitzender und Redakteur).


Verabschiedung Tobias Huylmans

Der bisherige Kassenverwalter Tobias Huylmans wurde mit einem kleinen Geschenk und einem großen Dankeschön verabschiedet.

Umtrunk

Die Teilnehmer ließen es sich bei einem Grillfest gut gehen (hier beim sehnsüchtigen Warten auf das Gegrillte).

Umtrunk

Natürlich kam auch hier die Fachsimpelei nicht zu kurz.


Die Mitgliederversammlung wurde wie jedes Jahr durch Fachvorträge bereichert:

– Martin Bechstedt erläuterte den Teilnehmern das Stempelprojekt de ArGe mit den ab 1944/45 weiter verwendeten Stempeln.

– Thomas Löbbering berichtete über die in Estland als Zensurstempel verwendeten TALLINN N (für ausgehende Post) und TALLINN S (für eingehende Post), die 1949 sogar nochmals neu geschnitten wurden.

– Über die De-Jure-Ausgabe Litauens 1922 wusste Martin Bechstedt Informatives zu berichten.

– Hannes Westendorf fragte nach frankierten Belegen 1862–1875 aus dem Baltikum, um seinen nächsten Artikel noch intensiver recherchieren zu können.

– Zum Schluss stellte Friedhelm Doell die Verwaltungsreform in Estland 2017 vor, zu der auch die Arbeitshilfe Nr. 1 erschienen ist.

Thomas Löbbering

Thomas Löbbering und TALLINN N & S

Martin Bechstedt

Martin Bechstedt und die De-Jure-Ausgabe

Hannes Westendorf

Hannes Westendorf und die 1862–1875 frankierten Auslandsbriefe

Die ArGe-Mitglieder erhalten ausführliche Informatioenen über die Mitgliederversammlung mit der BALTKUM Nr.7, die im Juni in Druck geht.


Die Verwaltungsreform in Estland 2017

Die erste eigene Veröffentlichung der ArGe Baltikum ist als Arbeitshilfe Nr. 1 zum Thema Die Verwaltungsreform in Estland 2017 erschienen.

Der Autor Friedelm Doell führt anhand zahlreicher Auswertungen offizieller Dokumente in Ziele und Maßnahmen der Verwaltungsreform ein und beschreibt die mit der Reform verbundenen Gebietsveränderungen, Zusammenschlüsse von Gemeinden (mit Angaben aller Postkontore und Postpunkte per 3.12.2018 und ihrer Veränderungen seit dem 6.3.2018) und Ortsnamensänderungen. Die Auswirkungen auf die verwendeten Poststempel werden aufgezeigt: bisher gibt es keine Stempeländerungen, die sich auf die Verwaltungsrefom von 2017 zurückführen lassen!

Format A4. 30 Seiten. 5 Tabellen. 4 farbige Abbildungen. Die Arbeitshilfe ist als PDF-Datei auf diesem Web erhältlich. Sie finden Sie – wie alle zukünftigen Veröffentlichungen auch – im Menü unter Veröffentlichungen.



Ausstellungserfolge der letzten Wochen

Folgende Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. stellten in den vergangenen Wochen erfolgreich aus (in zeitlicher Reihenfolge, weitere Erfolge 2018 siehe Ergebnisse der EstEx 2018 in Tallinn):


Auf der Word Stamp Exhibition Thailand in Bangkok vom 28.11.–03.12.2018 stellten aus:

Aussteller Land Exponat Prämierung
Hannes Westendorf Luxemburg Postgeschichte Estlands während der Russischen Periode 92 Punkte, Gold
Oliver Hanschmidt Estland Bahnpostämter (TPOs) in Estland 1919–1944 83 Punkte
Kaido Andres Estland Universität Tartu 1632–2012 85 Punkte
Kaido Andres Estland Wappenmarke Estland 0,15 Rubel Ausgabe 86 Punkte

Auf der International Philatelic Exhibition ITALIA 2018 in Verona 23.-25.11.2018 erzielte Wilhelm van Loo in der Literaturklasse mit seinem Exponat Postverkehr Kurland 1944-1945 87 Punkte und damit Gold. Siehe auch unser News-Archiv vom September 2016.

Urkunde

Urkunde zur Goldprämierung

Bei der Internationalen Briefmarkenausstellung im Rang 1 und bilateralen Ausstellung Deutschland – Israel FELBA 2018 in Fellbach (Deutschland) 16.–18.11.2018 gab es für ein weiteres Arge-Mitglied Gold:

Aussteller Land Exponat Prämierung
Jehoshua Eliashiv Israel Postgeschichte der Flugpost Lettlands 1921–1940 87 Punkte, Gold mit Ehrenpreis

Auf der Nationalen Briefmarkenausstellung "100 Jahre Selbständigkeit" von Estland, Lettland und Litauen im Postmuseum in Meiro, Tokyo (Japan) 02.-04.11.2018, einer Ausstellung ohne Wettbewerb, nahm unser Mitglied Hirotaka Araki gleich mit 4 Exponaten teil:

Exponat siehe auch
Litauische Postgeschichte 1895–1943
Der japanische Diplomat Chiune Sugihara, Retter von 6.000 Juden Artikel "Chiune Sugihara – Gerechter unter den Völkern" in der BALTIKUM 05/2017 Seiten 59–60
Eingeschriebene Poststücke in Litauen 1889–1996 News-Beitrag vom November 2018 zur Ausstellung
Das Exponat gewann bei der 68. Nationalen Japanischen Briefmarkenausstellung 2018 Gold.
Weihnachtsmarken – Briefe und Sonderstempel Litauens 1994–2017  

 Allen Ausstellern einen herzlichen Glückwunsch!


Stempelprojekt "Weiterverwendung ab 1944/45" gestartet

Die ArGe Baltikum hat beschlossen, Informationen über die ab 1944/45 weiter verwendeten Stempeln der Sozialistischen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen zusammenzutragen. Ziel ist es, mit der Zeit ein Inventar weiter verwendeter Stempel anzulegen, welches hernach veröffentlicht werden kann. Die Systematik bietet die Möglichkeit, den Betrachtungszeitraum später gegebenenfalls auf weitere Stempeltypen und Nutzungszeiten auszudehnen. Folgende Stempel werden gesucht:

  • Stempel der unabhängigen Republiken Estland, Lettland und Litauen 1918–1940
  • Stempel der ersten sowjetischen Besetzung 1940/41
  • Stempel der deutschen Besetzung des Ostlandes 1941-44/45
Postkarte mit weiter verwendetem Stempel Tallinn N

Bild 4

Beispiele zeigen wir auf den Abbildungen:

Bild 1: TALLINN N 15 XI 48, H/O (Hurt/Ojaste) 644:57 zeigt den Stempel TALLINN *N* aus der Zeit der selbständigen Republik Estland 1918–40. Er wurde unverändert weiter verwendet ab 1944 bis mindestens 21 XII 48.

Bild 2: Kretinga, Fu (Fugalewitsch) K245a zeigt den Stempel Kretinga aus der Zeit der ersten sowjetischen Besetzung des Baltikums 1940/41, hier Litauen. Er wurde unverändert weiter verwendet ab …1944 bis mindestens 9.3.49.
Die zu untersuchenden Stempel umfassen für diesen Zeitraum sowohl neu eingeführte Stempel in lateinischer Umschrift und jeweiliger Landessprache als auch neu eingeführte zweisprachige Stempel in lateinisch-kyrillischer oder kyrillisch-lateinischer Umschrift.

Bild 3: Riga Meza Parks b, HvH (Harry von Hofmann) … zeigt den zweisprachigen Stempel RIGA-KAISERWALD (RIGA–MEZA PARKS) b aus der Zeit der deutschen Besetzung des Ostlands 1941-44/45, hier Generalbezirk Lettland. Der Stempel wurde aptiert weiter verwendet ab August 1944 bis mindestens 24.3.45.

Bild 4: Auslandspostkarte aus Tallinn nach Porvoo / Finnland, 15 XI 48. Die Stempel sollen zum einen als solche erfasst werden. Zum anderen sollen sie auf ihre veränderte Nutzung hin untersucht werden. Als Beispiel mag hier der Stempel TALLINN N in Bild 4 dienen, welcher 1939/40 während der selbständigen Republik zur Entwertung von Postwertzeichen neu eingeführt wurde, ab 1944 jedoch unter sowjetischer Besetzung auch als verdeckter Zensurstempel auf Auslandspost diente.

Ihre Stempelfunde leiten Sie bitte an Martin Bechstedt unter der E-Mailanschrift: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Stempelausschnitte scannen Sie bitte mit 600 dpi, komplette Poststücke mit 300 dpi. Diejenigen Sammlerfreunde, welche nicht über einen Internetanschluss mit Scanner verfügen, können ihre Funde nachrangig auch in Photokopie an folgende Postanschrift senden: Martin Bechstedt, Roggenkamp 80a, D–22941 Bargteheide, Tel.: +49 (0)4532 282528.

  • Es sollen die Normstempel (aptiert oder nicht aptiert) untersucht werden: Faust-, Handroll- und Maschinenstempel einschließlich der Bahn-, Flug- und Schiffspoststempel.
  • Kein Interesse besteht an Nebenstempeln wie „Porto“, „Zurück“, „Aus dem Briefkasten“ etc.
  • Zur Kennzeichnung findet die Stempelnummerierung der Ausgangsstempel Verwendung, wie sie in den jeweiligen Handbüchern Estlands, Lettlands und Litauens bereits angewandt wird. Verwenden Sie also bitte nach Möglchkeit die entsprechende Handbuchnummer des ursprünglichen Stempels bei Hurt / Ojaste, von Hofmann und Fugalewitsch / Bechstedt.

Diese Einladung zur Mitarbeit gilt ausdrücklich auch für Sammlerfreunde, die (noch) nicht Mitglied der ArGe Baltikum sind!

Erste Ergebnisse werden wir voraussichtlich bei der Mitgliederversammlung am 24.–26. Mai 2019 in Hennef vorstellen!


Briefmarkenausstellung "100 Jahre Unabhängigkeit der Baltischen Staaten" in Tokyo

Die ArGe-Baltikum-Mitglieder Hirotaka Araki und Yuki Itabashi veranstalteten am 2.–4 November die Briefmarkenausstellung baltischer Staaten im philatelistischen Museum in Meijero, Tokyo anlässlich deren 100-jähriger Selbständigkeit.

Man zeigte insgesamt in Tokyo 848 Blätter = 35 beidseitig bestückte Rahmen. Hirotaka Ataki allein steuerte neben 6 weiteren Exponaten zu Estland, Lettland und Danzig mit insgesamt 432 Blättern 4 eigene zu Litauen mit insgesamt 208 Blättern zur Ausstellung bei, darunter seine bei der 68. all-japanischen Ausstellung 2018 mit Gold prämierte "Die Postgeschichte Litauens dargestellt anhand eingeschriebener Poststücke 1989-1996" – die ArGe gratuliert hierzu recht herzlich!

Bemerkenswert sind die Datumsangaben der Ausstellung in 3 verschiedenen Formaten: Der Tagesstempel zeigt mit "2.XI.18· 8 -12" das alte UPU-Format, der Eindruck auf dem Umschlag das moderne amerikanische Format "2018.11.2-4".

Der Sonderstempel der japanischen Post verwendete – wie angekündigt – ein Motiv der estnischen Weberin/Schmied-Ausgabe.

Er zeigt mit "30. 11. 2" ein ganz spezielles japanisches Format: den 2. November im 30. Regierungsjahr des 125. Tennō (Kaisers) Akihito (er wird am 30.04.2019 zugunsten eines Sohnes abdanken). Das Datum aller offiziellen Anlässe, sowohl staatlich als auch geschäftlich, wird in Japan nach der Dauer der Herrschaft des gegenwärtigen Kaisers berechnet.

Siehe auf die Ankündigung vom 25. September 2018.


Reguläre estnische Marke personalisiert

Auf der Internationalen Briefmarkenbörse Sindelfingen 2018 präsentierte die Estnische Post – wie in den letzten Jahren des Öfteren – eine personalisierte selbstklebende Marke, mit einer Nominale von 1,40 € für einen Standardbrief innerhalb Europas.

So weit nichts Ungewöhnliches – diesmal aber neu ist die Tasache, dass die Marke die Abbildung eines Schakals trägt, die in gleicher Zeichnung (mit etwas anderem Hintergrund) bereits auf der regulären 65 Cent Ausgabe vom 18.10.2018 für einen estnischen Inlandsstandardbrief zu sehen ist!

Ob das Ganze nun bloß ökonomische Gründe hat (Mehrfachverwendung des Designs) oder oder etwas anderes dahintersteckt – auf jeden Fall lenkt es den Blick einmal auf die postalische Verwendung von Motiven jenseits des Sammelns nach Katalog. Eine interessante Idee!


2. ArGe–Literaturausstellung Sindelfingen 2018

Auf der 2. ArGe–Literaturausstellung Sindelfingen 2018 im Rang 1 vom 25.–27.10.2018 stellten wir uns als Arbeitsgemeinschaft mit der Website www.arge-baltikum.de und der Zeitschrift BALTIKUM dem nationalen Wettbewerb innerhalb des Bundes Deutscher Philatelisten e.V.

Unter 34 Arbeitsgemeinschaften mit 87 Exponaten erreichten sowohl unsere Website mit 80 von 100 Punkten als auch unsere Zeitschrift mit 83 von 100 Punkten Groß–Vermeil.

Nur eine von 15 vorgestellten Websites wurde mit Gold bewertet und nur sechs von 23 Zeitschriften. Damit sind wir als „jüngste“ der teilnehmenden Arbeitsgemeinschaften hervorragend platziert, und der Anreiz ist geweckt, noch besser zu werden.


Gerhard Dreher: Stempelhandbuch Postgebiet Oberbefehlshaber Ost

Band 8 der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V., Stempelhandbuch Postgebiet Oberbefehlshaber Ost, reiht sich würdig ein in die sieben Vorgängerbände. Autor und Herausgeber Gerhard Dreher hat auf 312 Seiten, DIN A4, mehrfarbig und leinengebunden sein opus magnum geschaffen mit dem Zeug zum Standardwerk.

Nach einer kurzen postgeschichtlichen und historischen Einleitung gliedert sich das Buch in insgesamt neun Kapitel. Kapitel 1 umfasst neben den Markenausgaben die Anleitung zur sachgerechten Nutzung des Handbuchs, Bewertungsrichtlinien und Quellenangaben. Kapitel 2, mit 141 Seiten der umfänglichste Abschnitt, listet die Stempel von Alt-Auz bis Wolmar. Kapitel 3 befasst sich auf 71 Seiten mit den Zensurstempeln der Postüberwachungsstellen im Postgebiet Ob. Ost sowie weiteren Zensur- und Hinweisstempeln auf die Postüberwachung.

Die Kapitel 4 bis 9 behandeln folgende Einzelaspekte:
- Telegraphische Entwertungen
- Destinationen
- Festungs- und Garnisonspost Kowno
- Zustelldienste, insbesondere Stadtpost Riga und Bürgerpost Wilna
- Bahnpoststempel
- Versendungs- und Verwendungsarten.

Das Buch schließt mit einer hochinteressanten statistischen Auswertung des dem Autor zur Verfügung stehenden Stempel- und Belegmaterials, welche verlässlich Rückschlüsse sowohl auf die Häufigkeit von Stempeln und Poststücken als auch deren Zusammensetzung nach Versendungsarten zulässt. Wir dürfen gespannt sein auf den für 2021 angekündigten Ergänzungsband!

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Die Neigung des Autors zu spekulieren, zu flapsigem Sprachgebrauch und zu teils nicht präzisen Begriffen tun dem Werk nicht gut. Eine Endredigierung von dritter Seite hätte dem abhelfen können. Dies gilt sowohl hinsichtlich von Einzelaspekten der Gliederung, des Layouts als auch der Standards wissenschaftlich korrekten Zitierens.

Format A4, 312 Seiten, zahlr. Farbabb., Hardcover mit Fadenheftung, erschienen in: Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V., Band 8, VP: 60 Euro (zzgl. Porto). Bezug: Gerhard Dreher, Ober-Savo-Ring 1, 21522 Hohnstorf (Elbe), Tel. +49 (0)4139 699544, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Stamp Exhibition Baltic States Tokyo 2.–4.11.2018

Unsere beiden ArGe-Mitglieder Hirotaka Araki und Yuki Itabashi veranstalten vom 2.–4. November 2018 im Philatelic Museum Tokyo eine Briefmarkenausstellung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der unabhängigen baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

Geplant sind etwa 40 Rahmen.

Die Post im Tokyoter Stadtbezirk Toshima wird einen Sonderstempel mit dem Motiv der estnischen Weberin-und-Schmied-Ausgaben von 1922/1928 verwenden.


Tallinn International Philatelic Exhibition 13.–15.07.2018

Die EstEx 2018, so die Kurzform, liegt hinter uns, ein phantastisches Erlebnis für alle: Besucher, Aussteller und Organisatoren. Letzteren, den Freunden der International Estonian Philatelic Society (IEPS) unter ihrem Präsidenten Peeter Sgirka mit seinem Team, gebührt großes Lob für die meisterliche Vorbereitung und Durchführung! Von der ersten bis zur letzten Minute versprühten sie Freude an der Philatelie, hohe Sachkenntnis und freundliche Gelassenheit, die organisatorischen Unwägbarkeiten einer philatelistischen Ausstellung zu meistern.

Die EstEx 2018 fand statt anlässlich der 100 Jahrfeiern der Republik Estland, der Ausgabe erster estnischer Briefmarken und zur Vertiefung philatelistischer Kontakte rund um die Ostsee. Sie führte damit erfolgreich die Tradition der aus vergangenen Jahrzehnten bekannten Baltica – Ausstellungen fort, jetzt unter der Patronage der Federation of European Philatelic Organizations (FEPA).

Die internationale Jury mit neun Juroren aus acht Nationen bewertete binnen dreier Tage insgesamt 131 Ausstellungsobjekte in nahezu 600 Rahmen und elf verschiedenen Ausstellungsklassen: für sich genommen bereits eine gigantische Leistung, mit leichter Hand gemanagt unter der Leitung ihres Präsidenten Jonas Hällström aus Schweden.

Keines der sechs Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. aus Deutschland wird es daher bereut haben, die Sommerreise ins Baltikum angetreten und die ESTEX 2018 als philatelistischen Höhepunkt erlebt zu haben. Zahlreiche Freundschaften mit estnischen und internationalen Sammlerfreunden konnten aufgefrischt werden und Fachgespräche mit Prüferkollegen aus Skandinavien und dem Baltikum geführt werden.

Bildnachweise: REFS

Folgende Exponate von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. zeichnete die Jury der EstEx 2018 aus:

Klasse Name Exponat Prämierung
2.1   Traditionelle Philatelie Jaan Erik Roots, Norwegen Die ersten zehn Jahre 1918–1928 91 Punkte, Gold
  Michael Siegumfeldt, Dänemark Estland 1918–1940 85 Punkte, Groß–Vermeil
2.2   Postgeschichte Hannes Westendorf, Luxemburg Die Postgeschichte Estlands während der russischen Periode 95 Punkte, Gold; Grand Prix National EstEx 2018
  Jaan Erik Roots, Norwegen Estland 1918 91 Punkte, Gold; Sonderpreis „Material“
  Oliver Hanschmidt, Estland Bahnpostentwertungen in Estland 1918–1940 83 Punkte, Vermeil
  Timo Verho, Finnland Post in, nach und aus Estland in vorphilatelistischer Zeit 75 Punkte, Großsilber
2.7   Moderne Philatelie Kaido Andres, Estland Die estnische Wappenausgabe – 0,15 Rubel 86 Punkte, Groß Vermeil
2.11 Literatur Martin Bechstedt, Deutschland Die Datumstempel des unabhängigen Estland seit 1991 75 Punkte, Groß Silber

Allen Ausstellern einen herzlichen Glückwunsch und weiter Erfolg beim Ausbau ihrer Sammlung!

Dem aufmerksamen Leser werden zwei Dinge möglicherweise nicht entgangen sein: Unsere Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. ist wahrlich international, sechs Nationen sind vertreten bei acht Exponaten. Deutschland taucht dabei nur einmal auf, hier besteht noch „Luft nach oben“.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet die STOCKHOLMIA 2019 vom 29. Mai bis zum 2. Juni kommenden Jahres. Buchen Sie rechtzeitig. Stockholm ist immer eine Reise wert, preiswert jedoch nur für Frühbucher.

Nähere Informationen zur EstEx 2018 finden Sie im Netz unter www.estex2018.eu und zur STOCKHOLMIA 2019 unter www.stockholmia2019.se.


Martin Bechstedt: Die Datumstempel des unabhängigen Estland seit 1991

Neue estnische Stempel zu sammeln ist leicht und eigentlich eine reine Freude, da es fast durchweg sehr saubere, gut lesbare Abschläge gibt, die dazu in großer Zahl verfügbar sind. Mit ein wenig Glück und Kenntnis kann man auch seltene Stücke finden.

Es können seit 1991 bis heute vier Zeitperioden unterschieden werden:

1. Die Anfangszeit mit weiterverwendeten, aptierten oder umgearbeiteten sowjetischen Stempeln
2. Ab etwa Mitte 1994 die Verwendung von Stahlstempeln der Firma Reiner aus Deutschland mit der Landesbezeichnung EESTI
3. Nach der Privatisierung der estnischen Post zum 1.1.2002 die Nutzung ähnlicher Stahlstempel mit der Inschrift AS EESTI POST und einigen provisorischen großformatigen Gummistempeln, deren Form stark von der Norm abweicht
4. Seit 2013 wurden im Zuge der Umstrukturierung der estnischen Post zunehmend Postämter in Einkaufszentren verlagert und dort Stempel mit dem Zusatz „KANDEKESKUS“, „KANDEPUNKT“ oder „CENTRUM“ verwendet, teilweise ohne erkennbare Ortsnamen

Dieses Handbuch versucht erstmals eine Klassifizierung nach 11 verschiedenen Stempeltypen und beschreibt diese mit zahlreichen Abbildungen. Umfangreiche Tabellen erfassen bekannte Stempel nach Kennbuchstaben seit dem 1.10.1991 bis jetzt. Eine Kurztabelle am Ende des Buches hilft beim Identifizieren der Stempel.

Format 20 x 27 cm. 213 Seiten. Zahlreiche Abbildungen s/w und farbig, Hardcover mit Fadenheftung, Martin Bechstedt Verlag 2018, VP: 34,50 € plus Versand. Bezug: Martin Bechstedt Verlag, Roggenkamp 80a, D-22941 Bargteheide, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Mitgliederversammlung 4.-6. Mai 2018

Zum Tauschen und Klönen, zur Vorstands- und Redaktionssitzung, zur Mitgliederversammlung und zu unterhaltsamen Vorträgen trafen sich die Mitglieder der ArGe Baltikum auch dieses Jahr in der Sportschule Hennef. 14 Mitglieder aus drei Ländern folgten der Einladung; etliche Mitglieder mussten krankheitsbedingt leider absagen.


Mitgliederversammlung

Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird für die Mitglieder in der Baltikum Nr. 5 abgedruckt. Wesentliche formale Ergänzung zur 2017 verabschiedeten Satzung ist eine einstimmig beschlossene Geschäftsordnung für die ArGe Baltikum.

Vorträge

Hochinteressante Vorträge bereicherten das Zusammentreffen:

Michael Wieneke berichtete über die Flugpost in Estland 1920–1940 und zeigte seine goldprämierte Ausstellungssammlung.

Ruud van Wijnen regte das Projekt "Sowjetstempel ab 1944" an, das die ArGe in nächster Zeit noch beschäftigen wird.

Thomas Löbbering stellte Aufdrucke zum Thema "OSTLAND – Echt oder falsch?" vor; hierzu gibt es auch einen Artikel in der Baltikum Nr. 5 und in der "Philatelie", Ausgabe Mai 2018.

Und schließlich präsentierte Martin Bechstedt sein in jahrelanger Arbeit entstandenes "Stempelhandbuch Estland", das kurz drauf frisch in den Druck ging.




Ausstellungserfolge 2017

Im Jahr 2017 erzielten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. folgende Ausstellungserfolge und Preise:


Flugpostbeleg

Portogerechter Luftpostbrief 10 Marka Inlandsbriefporto + 10 Marka Luftpostzuschlag 29.7.1926 von Tallinn (Flugpostschalter der Aeronaut) nach Kuressaare, ein Spitzenstück der Ausstellung

Die Rhein-Ruhr-Posta, eine nationale Ausstellung im Rang 3, fand vom 31.März – 2. April 2017 im Forum Leverkusen (Deutschland) statt.

Aussteller Land Exponat Prämierung
Michael Wieneke Deutschland Die Flugpost in Estland 1920–1940 81 Punkte, Gold

Die ESTONA XXV wurde im neu erbauten Eesti Rahva Muuseum (estnischen Volksmuseum) in Tartu (Estland) vom 14.– 16. Juli 2017 durchgeführt.

Aussteller Land Exponat Prämierung
Romet Kreek Estland Estonian Stamps Private Perforations 73 Punkte, Silber
Timo Verho Finnland The First Independence of Estonia 1918-1940 81 Punkte, Vermeil
Oliver Hanschmidt Estland Travelling Post Office Cancels in Estonia 1919-1944 83 Punkte, Vermeil
Kaido Andres Estland Tartu University – Evolution trough the Centuries 86 Punkte, Groß-Vermeil
Jaan Roots Norwegen Provisional Cancellations 1918-1920 91 Punkte, Gold
Flugpostbeleg

Bildpostkarte und Briefmarke zur Estonia XXV

In 's Hertogenbosch (Niederlande) fand vom 25. – 27. August 2017 die Multilaterale Hertogpost 2017 statt.

Aussteller Land Exponat Prämierung
Ruud van Wijnen Niederlande Postgeschichte: De Sovjetbezetting van Letland 1940-41 78 Punkte, Vermeil

Auf der SAITAMA 2017, Saitama (Japan) fand am 2. September 2017 eine besondere Ehrung statt:

Unser Mitglied Hirotaka Araki erhielt einen All Japan Philatelic Service Award für sein jahrzehntelanges Ausstellen im Themenbereich Modern Postal History of Lithuania.

Hirotaka Araki

Hirotaka Araki (2. von links)

Die 18. SAIPEX, eine Ausstellung ohne Wettbewerb, fand wie immer in Kawagoe (Japan) statt, 2017 vom 22. – 26. September.

Aussteller Land Exponat
Hirotaka Araki Japan Definitive Stamps of Re-Independent Lithuania 1994-2006 (3 Rahmen)

Während der Internationalen Briefmarkenbörse vom 26. – 28. Oktober 2017 in Sindelfingen fand die Rang 3 Ausstellung MAMA 2017 statt.

Aussteller Land Exponat Prämierung
Karl Lukas Deutschland Die Markenausgaben in der Kronenwährung von 1992-2005 Vermeil

Im Rahmen der Monacophil 2017 fand am 30.11.2017 die Verleihung des Christoph Gärtner Awards 2017 statt.

Die ArGe Baltikum erzielte mit ihrer Zeitschrift "Baltikum" Nr. 1–3 und ihrer Internetpräsenz "www.arge-baltikum.de" den 5. Platz (von 35 teilnehmenden internationalen philatelistischen Vereinigungen).

Siehe Sonderbericht in unserem Web-Archiv.

Im Postmuseum Tokyo (Japan) fand die 5. EUROPEX, eine Ausstellung ohne Wettbewerb, vom 9. – 10. Dezember 2017 statt.

Aussteller Land Exponat
Hirotaka Araki Japan Japanese diplomat Chiune Sugihara who saved over 6000 Jews
(1900-1986, Litauen Michel 848) (2 Rahmen)
(Siehe auch den Artikel in der Baltikum Nr. 5 / 2018)
Ausstellungsobjekt Chiune Sugihara

Das Ausstellungsobjekt

 Allen Sammlerfreunden einen herzlichen Glückwunsch zu ihren Ausstellungserfolgen!


Kooperation der ArGe Baltikum mit HBG und ROSSICA

Bereits 2017 startete die ArGe Baltikum eine Kooperation mit der Niederländischen Filatelistengroep Het baltische Gebied: die Mitglieder beider Vereine erhalten Zugriff auf die jeweils neuesten Ausgaben der "Baltikum" bzw. der Zeitschrift "HBG". Die entsprechenden Zugriffsinformationen bekamen alle Mitglieder der ArGe Baltikum mit Mail-Adresse per Mail-Newsletter zugesandt.

Seit Januar 2018 besteht nun auch eine Kooperation mit der ROSSICA Society of Russian Philately: die digitalen Ausgaben der "Baltikum" und der "Rossica" (auf Englisch, zur Verfügung stehen die Ausgaben ab 2016) werden gegenseitig den Mitgliedern bereitgestellt. Auch hierzu erhalten die Mitglieder der ArGe Baltikum einen Zugangslink zum Download per Mail-Newsletter. Dort kann man sich zunächst die Titelbilder oder Inhaltsverzeichnisse anschauen und dann überlegen, die ganze Ausgabe herunterzuladen (Download-Größe zwischen 18 und 72 MB).

Die Rossica-Ausgaben sind nur zum persönlichen Gebrauch der ArGe-Baltikum-Mitglieder bestimmt; alle anderen müssen sie leider bei der Rossica selbst erwerben oder dort Mitglied werden. Vielleicht wäre das ja ein Grund mehr, der ArGe Baltikum als Mitglied beizutreten?

Für weitere Publikationen der ROSSICA sei auf deren Bookshop verweisen, in dem viele Bücher und auch die früheren ROSSICA-Ausgaben erworben werden können.

Die ROSSICA Society of Russian Philately ist eine der weltweit größten philatelistischen Vereinigungen mit über 1000 Mitgliedern. Sie befasst sich thematisch mit Russland, der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten und früheren Republiken, also auch mit den baltischen Ländern. Möge der Literaturaustausch zwischen unseren Gemeinschaften den philatelistischen Austausch beflügeln!

C.G. Award 2017

Einen hervorragenden 5. Platz belegte die Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. im internationalen Wettstreit um den diesjährigen C.G. Award.

In vier Kategorien – Printmedien, Digitale Medien, Jugend-, Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit sowie Innovative Ideen – erzielte unsere Arbeitsgemeinschaft insgesamt 83,67 Punkte und konnte so die Mehrzahl der Konkurrenten hinter sich lassen.

Die 5. Preisverleihung des Internationalen Förderpreises für Philatelie des Auktionshauses Christoph Gärtner fand am 30. November 2017 auf der Monacophil 2017 statt. Das Preisgeld in Höhe von 600 € fließt der Vereinskasse zu.

Details ersehen Sie unter cg-award.com/2017_de.php.


Deutscher Kommissar zur EstEx 2018 in Tallinn

Die EstEx 2018 vom 13.-15.07.2018 ist im Bereich des BDPh auf großes Interesse gestoßen. Es haben sich zahlreiche Interessenten bei mir gemeldet; einige Aussteller haben bereits ihre Anmeldungen übergeben. Ich möchte heute mit einem ersten Infobrief alles "Wissenswerte" zusammenstellen und einen Ausblick zu den weiteren Planungen geben. Mit nachfolgenden Infobriefen wird dies dann ergänzt bzw. der neueste Stand weitergegeben.


Allgemeines und Homepage http://refs.ee/en

Die EstEx 2018 ist eine Ausstellung, zu der alle Ostsee-Anrainer-Staaten eingeladen sind. Aus BDPh Sicht wird diese als Rang 1 Ausstellung betrachtet und für Aussteller als solche anerkannt. In der Ausstellung werden insgesamt ca. 500 Rahmen zur Verfügung stehen. Die Homepage enthält wichtige Daten und Informationen zur Ausstellung.

Bulletin

Vor zwei Wochen wurde ein Bulletin gedruckt, welches als Auszug aus den Inhalten der Homepage einen Überblick über die Ausstellung gibt und die Ausstellungsbedingungen enthält. Bei der BDPh Geschäftsstelle sind Exemplare vorhanden, die dort angefordert werden können. Einfacher ist aber ein Download direkt hier:



Ablauf Anmeldungen von Exponaten

Der vom Veranstalter genannte Anmeldeschluss beim Kommissar ist der 01.02.2018. Spätestens am 15.04.2018 werden die angenommenen Exponate bekanntgegeben. Das bereitgestellte Anmeldformular lässt sich am PC ausfüllen und erfordert keine Unterschrift des Ausstellers. Ich werde die Anmeldungen freigeben und dann an den Veranstalter zusammen mit den beigegebenen Dokumenten übergeben.


Kommissar-Gebühr

Die Kommissar-Gebühr beträgt 10,00 € pro Exponatrahmen (Mehrrahmen-Exponate) bzw. Exponat (1-Rahmen Exponate und Literatur). Diese deckt die gesamte Abwicklung einschließlich der Betreuung vor Ort ab.


Geplanter Ablauf, Reisedaten

Aus heutiger Sicht ist es sehr wahrscheinlich, dass die Exponate über die BDPh-Geschäftsstelle in Bonn laufen werden. Somit würde ich am 11.07. von Frankfurt nach Tallinn fliegen und am 15.07. von Tallinn nach Frankfurt, und zwar non-stop mit LOT. Das in Tallinn bereits gebuchte Hotel ist das Radisson Blue Sky.

Der Transport der Exponate wird überwiegend als "checked baggage" sein müssen, da LOT auf den in Frage kommenden Flügen kein "excess cabin baggage" erlaubt bzw. anbietet. Abhängig von der Höhe der Transportkosten wird zu entscheiden sein, ob es eine Kostenumlage geben wird oder nicht.

Falls mehrere Aussteller eine Versicherung wünschen, können wir über HWI eine Sammel-Police arrangieren. Dieses sollten wir zeitnah nach Bekanntgabe der angenommenen Exponate abstimmen.

Falls jemand schon jetzt eine Reise nach Tallinn plant, wäre eine entsprechende Info hilfreich. Eventuell ist es möglich, dass Aussteller oder Besucher ebenfalls "meine" LOT-Flüge buchen, so dass die Logistik etwas erleichtert wird.


Falls es spezielle Fragen oder weitergehenden Informationsbedarf gibt, bitte gerne melden. Weiteren Exponat-Anmeldungen sehe ich natürlich gerne entgegen.

Thomas Höpfner, Kommissar EstEx 2018, Lindenstraße 29, 85661 Forstinning, Tel. 08121 253880


Neues aus dem Vereinsgeschehen

Am 12. September 2017 trug das Amtsgericht Siegburg die Arbeitsgemeinschaft Baltikum als eingetragenen Verein (e.V.) in das dortige Vereinsregister ein. Damit kommt der juristische Verschmelzungsprozess der Arbeitsgemeinschaft Estland e.V. mit der Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. und der Forschungsgemeinschaft Lettland im BDPh e.V. erfolgreich zum Abschluss.

Zur Förderung des philatelistischen Nachwuchses bietet die Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. Schülern, Auszubildenden und Studenten bis zum 25. Lebensjahr eine kostenlose Jugendmitgliedschaft. Sie entspricht der Basismitgliedschaft, d.h. die Zeitschrift "Baltikum" wird online zugestellt. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft in der Deutschen Philatelistenjugend oder im BDPh. Näheres unter Mitglied werden.

Wir haben den Inhalt unserer Website deutlich erweitert: Unter „Medien“ und „Kataloge und Literatur“ finden Sie Empfehlungen zu Estland, Lettland und Litauen sowie ausgewählte historische Karten zum gesamten Baltikum. Philatelistische Bibliotheken, Postgesellschaften und Auktionshäuser, die spezielle Angebote für das Baltikum bereithalten, wurden ebenfalls aufgenommen. Ergänzungen bitte gerne dem Webmaster melden!

Die ersten Fragen für unsere "Fragen + Antworten" - Seite sind eingetroffen. Schauen Sie regelmäßig nach, vielleicht finden Sie die eine oder andere auch für Sie interessante Antwort oder haben selbst eine Frage?!


Web der ArGe: Einrichtung einer Frageseite und einer Sitemap / Suchfunktion


Auf Wunsch unserer Mitglieder haben wir eine Fragen- + Antworten - Seite eingerichtet, die Sie oben im Menü unter Sammelgebiet - Fragen + Antworten erreichen.

Außerdem gibt es nun eine Sitemap (="Übersichtskarte") des Webs. Das ist zum einen eine XML-Datei, die es Suchmaschinen leichter macht, alle Inhalte des Webs zu finden, so dass man diese über die Suchmaschinen besser findet. Für Sie vielleicht interessanter ist aber, dass die Inhalte des Sitemap auch als Webseite vorliegen, mit der Sie sehr schnell einen Überblick über alle anzeigbaren und downloadbaren Inhalte des Webauftritts erhalten.

Sie finden den Link auf die Sitemap ganz unten, im schwarz hinterlegten Bereich, neben dem Impressum und den Nutzungsbedingungen. So können Sie von jeder Seite aus direkt auf die Sitemap per Link zugreifen.

Wir freuen uns, wenn Sie uns eine Rückmeldung geben (per Mail), ob so etwas für Sie nützlich ist oder was wir noch im Web verbessern können!

P.S. (Änderung 26.07.2017:) Die Suchfunktion ist nun eine von Google unterstützte Gesamtsuche in allen Webseiten und allen PDFs, die in dieser Internetpräsenz zur Verfügung gestellt werden. Der "Preis" dafür sind – wie aber bei der Google-Suchmaschine üblich – einige Werbelinks am Beginn der Ergebnisdarstellung. Einfach nach unten scrollen, dann findet man alle Links auf die Seiten und Dokumente, auf bzw. in denen im ArGe-Web die eingetragenen Suchbegriffe vorkommen.

P.P.S. Noch etwas Statistik: zur Zeit (04.06.2017) besteht das Web aus 63 Seiten mit ca. 35.000 Zeilen HTML-Code (ohne CSS-Stylesheets und Javascripten gerechnet), knapp 1.100 Bilddateien und 326 (downloadbaren) PDF-Dateien.


Mitgliederversammlung 20.-21. Mai 2017

Die Entscheidung des Oberlandesgerichtes Celle vom 15. Januar 2017, wonach die Verschmelzung eingetragener Vereine zwingend auf der Mitgliederversammlung und nicht in der Kanzlei notariell zu begleiten sei, bescherte der Arbeitsgemeinschaft die erneute Unterzeichnung der inhaltsgleichen Verschmelzungsdokumente vom 31. Oktober 2015 auf der diesjährigen Mitgliederversammlung durch einen ortsansässigen Notar.

Dank der sachkundigen Vorbereitung und Durchführung nahm das Procedere der Unterzeichnung für die Arbeitsgemeinschaft Estland e.V., die Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. und die Neuwahl des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. keine zwei Stunden in Anspruch.

Sportschule Hennef

Die Sportschule in Hennef

Unterzeichnung der Verschmelzungsverträge

Verschmelzungsversammlung 2017 mit Notar

Verschmelzungsversammlung zur ArGe Baltikum

Von links nach rechts: Martin Bechstedt (Vorsitzender ForGe Litauen), Michael Wieneke (Geschäftsführer ArGe Estland), Lothar Blank (Kassenverwalter ArGe Estland), Thomas Löbbering (Vorsitzender ArGe Estland) und Notar Dr. Holger Schmidt (Kanzlei Notar Stefan Wegerhoff, Hennef)

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2017 der ArGe Estland

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2017 der ArGe Estland

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2017 der ForGe Litauen

Außerordentliche Mitgliederversammlung 2017 der ForGe Litauen

Nicht im Bild: Unser Photograph, Thomas Radzuweit

Mitgliederversammlung der ArGe Baltikum

Der neu gewählte Vorstand berichtete über die Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft Baltikum während der vergangenen zwölf Monate. So konnten nicht nur 31 Neumitglieder gewonnen werden, besonders erfreulich: Das Durchschnittsalter unserer Mitglieder sank von über 70 auf unter 50 Lebensjahre.

Alle sieben Verbandsprüfer BPP sind Mitglied unserer Gemeinschaft (fünf aktive und zwei „im Ruhestand“).

Im Anschluss an den juristischen Teil der „außerordentlichen“ Mitgliederversammlung(en) folgte der philatelistische wie gemütliche Teil der Versammlung mit über 20 Teilnehmern, interessanten Vorträgen, Tauschen & Klönen sowie dem gemütlichen Grillabend „außenbords“.

Merken Sie sich den Termin der kommenden Mitgliederversammlung an der Sportschule Hennef bereits vor: 4.–6. Mai 2018.

Einige Impressionen vom Tag der Mitgliederversammlung (alle Bilder: Thomas Radzuweit):

Hannes Westendorf beim Vortrag

Hannes Westendorf trägt vor zu seinen Erfahrungen als Aussteller und Juror

Thomas Löbbering berichtete über die von der Familie der Druckerei Bergmann privat verwendeten Michel 7U

Thomas Löbbering berichtet über Estlands „Gscheidle-Marke“, Michel Nr. 7U

Grillabend

Wetterfest außenbords auf dem Grillabend ...


Online-Archiv vollständig

Ein Ziel des Internetauftritts der ArGe Baltikum war es seit Anbeginn 2015, die Mitteilungsblätter der Vorläufer-Gemeinschaften als digitales Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Titelbild Nr.1/1985

'Eesti Post' Nr. 1/1985

Titelbild Nr.61/2015

'Eesti Post' Nr. 61/2015

Titelbild Nr.01/1994

'Lituania' Nr. 1/1994

Titelbild Nr.43/2015

'Lituania' Nr. 43/2015

Cover foto Nr.1/1983

'HBG' Nr. 1/1983

Cover foto Nr.67/2015

'HBG' Nr. 67/2015

Dieses Ziel ist nun – soweit rechtlich möglich – erreicht: Alle Ausgaben der 'Eesti Post' (Mitteilungsblatt der früheren ArGe Estland, der 'Lituania' (Mitteilungsblatt der früheren ForGe Litauen) und der 'Het baltische Gebied (HBG)' (Mitteilungsblatt der gleichnamigen niederländischen Filatelistengroep) sind nun als Download erhältlich (HBG jeweils ohne die 3 letzten Ausgaben).


Selbstverständlich können Sie auch alle Ausgaben einzeln herunterladen. Gehen Sie dazu auf unsere Medienseite!

Leider gibt es bei der 'Philatelia Baltica' (Mitteilungsblatt der früheren ForGe Lettland) urheberrechtliche Hemmnisse, diese als PDF-Dateien zur Verfügung zu stellen. Die Ausgaben Nr. 93 – 137 (letzte erschienene Nummer) sind jedoch in gedruckter Fassung erhältlich. Näheres siehe hier.


Neuer Prüfer Michael Haslau

Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) hat in seiner Mitgliederversammlung 2017 neue Prüfer bestellt. Darunter ist ArGe-Mitglied Michael Haslau, der nun neben Tobias Huylmans auch im Prüfgebiet Memel tätig ist. Wir gratulieren recht herzlich!

Seine Prüfgebiete sind: Memelgebiet Mi.-Nr. 1- 237, Lokalausgabe Deutsche Verwaltung für das Memelland 1939 (Mi.-Nr. I-IV) und Vorläufer Mi.-Nr. V84 II - V115

Tobias Huylmans hat seine Prüfgebiete erweitert. Dazugekommen sind im Postgebiet Ober Ost die Notausgaben Libau, Mi.-Nr. 1 - 6A + B, Ia/b und die Ausgaben der Landesbotenpost der 10. Armee, Mi.-Nr. 1 - 3

Damit sind nun bereits 5 BPP-Prüfer für das Sammelgebiet Baltikum (4 aktive, siehe Prüferseiten und ein nicht mehr aktiver Prüfer, Wilhelm van Loo für Kurland) Mitglied in der ArGe!

Michael Haslau

Michael Haslau
(Bild: Thomas Radzuweit)


Estonia 2017 in Tartu

Estonia 2017 in Tartu

Die Internationale Estnische Philatelistische Gesellschaft (REFS) ESTONIA organisiert die Philatelistische Ausstellung "Estonia 2017" vom 14.–16. Juli 2017 im kürzlich eröffneten Neubau des Nationalmuseums in Tartu.

Informationen zur Ausstellung gibt es hier auf englisch.

Anmeldeschluss ist der 20.Mai 2017 - das Anmeldeformular kann man hiermit aufrufen.

EstEx 2018 in Tallinn

Die Internationale Estnische Philatelistische Gesellschaft (REFS) ESTONIA hat ihre Vorbereitungen für die Philatelistische Ausstellung EstEx vom 14.–16. Juli 2018 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ausrufung der Republik Estland im Jahr 2018 abgeschlossen und den Ausstellungsort in Tallinn gebucht.

Weitere Informationen sind ab sofort auf der Webseite www.estex2018.eu auf estnisch und englisch erhältlich.

Das Bulletin mit den Ausstellungsregularien wird beim Anklicken der Abbildung aufgerufen.


Ehre wem Ehre gebührt – Ausstellungserfolge 2015/16

Flugzeug 'Curtis Jenny' auf der World Stamp Show in New York

Flugzeug "Curtis Jenny" auf der World Stamp Show in New York – einmal nicht „inverted“ (kopfstehend), dafür im Original

The World Stamp Show – New York 2016. Mehr geht nicht. Das Non Plus Ultra des Ausstellungsgeschehens 2016 zog zwischen dem 28. Mai und dem 4. Juni auf 21.000 m² Ausstellungsfläche 864 Aussteller und 250.000 Besucher an, darunter auch Sammlerfreunde unserer Arbeitsgemeinschaft Baltikum im BDPh e.V. Dazu mehr weiter unten.

Nicht vergessen über New York wollen wir die Ausstellungen ohne Wettbewerb, Ausstellungen der Ränge 1 bis 3 auf nationalem bzw. auf internationalem Niveau mit unmittelbarem Bezug zu Estland, Lettland und Litauen. Auch hier tat sich Bemerkenswertes, beispielsweise in Japan, Estland und Deutschland.


An erster Stelle nenne ich unser neues Mitglied Hirotaka Araki aus Kawagoe, Japan, den Litauensammlern unter uns sicherlich bekannt als ebenso ausdauernder wie kenntnisreicher Herausgeber (Monatsmagazin Kawagoe Yushu), Autor, Ausbilder und Aussteller:

Ort Land Ausstellung Exponat Prämierung
Taipei Formosa 30. Internationale Asiatische Ausstellung (24.–28.4.2015) Die Geschichte eingeschriebener Sendungen in Litauen Vermeil
Kawagoe Japan Nationale Ausstellung ohne Wettbewerb Litauens Marken mit Tierarten auf der Roten Liste des WWF
Tokio Japan Nationale Wettbewerbsausstellung anlässlich des 25. Jahrestages der wiedergewonnenen Selbständigkeit der baltischen Staaten – Postgeschichte des wieder selbständigen Republik Litauen 1988–1994
– Postgeschichte eingeschriebener Sendungen in Litauen 1989–1996
– Litauens Marken mit dem Engel- und Vytautis-Motiv 1990–1993
Kawagoe Japan Nationale Ausstellung ohne Wettbewerb – Die Dauermarken Litauens 1991–1993 (Teil 1) (48 Blätter)
– Die Weihnachtssonderstempel Litauens 1994–2015 (32 Blätter)
– Die postalische Wiederverwendung von Ersttagsbriefen und Umschlägen mit Sonderstempeln in Litauen (16 Blätter)
Sonderumschlag anlässlich der 17. SAIPEX

Sonderumschlag anlässlich der 17. SAIPEX

Hirotaka Araki

Aussteller und Ausstellungsobjekt

Speziell für die Estlandsammler unter uns bot die XXIV. Estnische Ausstellung in Pölva vom 8.–10. Juli 2016 Gelegenheit, sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen. Folgende Sammlerfreunde taten dies:

Aussteller Land Exponat Prämierung
Jaan Roots Norwegen Postzensur in Estland (5 Rahmen) 93 Punkte, Gold
Timo Verho Finnland Estnische Freistempel (5 Rahmen) n.n. Punkte
Kaido Andres Estland Wiederaufbauausgabe 1941 (2 Rahmen) 84 Punkte

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass unser Nicht-Mitglied Taaved Pöld, Estland, auf der Ausstellung den Vogel abschoss mit 94 Punkten und Gold plus Ehrenpreis mit seiner wirklich einmaligen Ausstellungssammlung Otepää (Odenpäh) 1941 (6 Rahmen)!

Estonia XXIV (1)

Estonia XXIV (1)

Estonia XXIV (2)

Estonia XXIV (2)


Das im Februar der ArGe Baltikum vorgestellte Stempelhandbuch Litauen von Martin Bechstedt und Vitautas Fugalevičius wurde von der vormaligen Forschungsgemeinschaft Litauen als Beitrag zur 1. ArGe-Literaturausstellung des BDPh in Sindelfingen 2016 eingereicht und erhielt dort eine Vermeil-Auszeichnung.

Doch nun zu Big Apple, der Briefmarkenweltausstellung 2016 in New York. Hier sei ausnahmsweise gestattet, auch einmal ein Ausstellungsobjekt eines unserer Mitglieder vorzustellen, das sich nicht mit dem Baltikum befasst. Folgende Sammlerfreunde beteiligten sich an dem weltweiten Wettbewerb der Philatelie (Reihenfolge gemäß der offiziellen Liste der Aussteller):

Bereich Aussteller Land Exponat Prämierung
Postgeschichte 321 Vesma Grinfelds USA Provisorische Entwertungen Lettlands 1919–1921
Aerophilatelie 426 Yehoshua Eliashiv Israel Geschichte der Flugpost in Lettland 1921–1940
Thematik 469 Kaido Andres Estland Der Philatelistische Fußabdruck der Universität Dorpat 1632–2012 84 Punkte
498 Thomas Radzuweit Deutschland Die Entwicklung der Vereinten Nationen 85 Punkte
Ein-Rahmen-Exponate 593 Vesma Grinfelds USA Lettlands Marken mit dem Motiv der aufgehenden Sonne 1919
Literatur 125 Hubert Jakobs, Kaido Andres u.a. Estland Katalog Estnischer Irrtümer auf Briefmarken und Plattenfehler 1991–2014 77 Punkte

 Allen Sammlerfreunden einen herzlichen Glückwunsch zu ihren Ausstellungserfolgen!

Logo der World Stamp Show New York 2016

Logo der World Stamp Show New York 2016


ArGe-Baltikum-Mitglieder in Sindelfingen 2016

Zu einem gemeinschaftlichen Besuch der Briefmarkenmesse in Sindelfingen vom 27.-30.10.2016 trafen sich zahlreiche Vereins-, Vorstands- und Redaktionsmitglieder der ArGe Baltikum. Freunde aus den Niederlanden, Litauen und natürlich Deutschland frischten alte Kontakte auf und knüpften neue. Die erfolgreiche Jagd nach Schätzen, der Kontakt mit Freunden und die gemeinsame Vereinsarbeit fanden sich zu einem "runden" Treff. Die Zimmer für 2017 sind bereits vorgemerkt.

v.l.n.r.: Ruud van Wijnen, Vygintas Bubnys, Torsten Berndt, Michael Wieneke, Martin Bechstedt, Karl Lukas, Thomas Löbbering

Das Photo schoss unser Vereinsmitglied Wilhelm van Loo (der deshalb nicht auf dem Bild ist).


„Minu mark“ der AS Eesti Post in Sindelfingen und Taipeh 2016

'Minu mark' der AS Eesti Post in Sindelfingen 'Minu mark' der AS Eesti Post in Teipeh

Die AS Eesti Post hat 2016 für die Briefmarkenmessen in Sindelfingen und Taipeh jeweils eine eigene personalisierte Marke (estnisch "minu mark" = meine Marke) herausgegeben. Die Frankatur von 1,40 € reicht für einen Standardbrief ins Ausland der Zone 1, also z.B. von Estland nach Deutschland und die von 1,50 € ins Ausland der Zone II, d.h. vom Estland nach China (das Messepersonal nimmt die Belege mit und "wirft sie in Estland in den Postkasten").


„Air Policing“ und „Persistent Presence“ – Schirm und Schutz im Baltikum

Seit 2004, also seit zwölf Jahren, beteiligt sich die deutsche Luftwaffe im Rahmen der integrierten Luftverteidigung der NATO am Schutz des Luftraumes über dem Baltikum. Dies tut not, da Estland, Lettland und Litauen zwar über Heer und Marine verfügen, jedoch nicht über eine Luftwaffe.

Für jeweils drei Monate werden zurzeit etwa 150 Männer und Frauen, Soldaten und Zivilbedienstete, aus über 20 Standorten in Deutschland auf und von der Luftwaffenbasis Ämari in Estland aus eingesetzt. „Verstärktes Air Policing Baltikum“ (VAPB), also „Verstärkte Luftraumüberwachung Baltikum“, nennen NATO und Bundesverteidigungsministerium diese einsatzgleiche Verpflichtung. Von September bis Dezember 2016 nimmt das taktische Luftwaffengeschwader 74 (LwG 74) aus Neuburg an der Donau die Aufgabe wahr.

Dienststellen der deutschen Feldpost befinden sich nicht vor Ort. Angehörige der Kontingente haben jedoch die Möglichkeit, ihre private Briefpost mit einem Schmuckstempel zu versehen, bevor sie diese frankiert zur zivilen Post des Einsatzlandes aufliefern. Dem Schmuckstempel des LwG 74 ist dabei das „S“ in „Verstärktes Air Policing Baltikum“ abhandengekommen.

	Schmuckstempel Taktisches Luftwaffengeschwader 74

Schmuckstempel LwG 74

Nicht nur die deutsche Luftwaffe beteiligt sich, sondern u.a. ebenso Einheiten und Verbände des deutschen Heeres und der Streitkräftebasis, wenn es um den Schutz des NATO-Gebietes geht. Auf ihrer Herbsttagung 2014, also vor zwei Jahren, beschloss die NATO die Intensivierung der Übungstätigkeit und rotierende Präsenz von Truppenteilen in Polen und den drei baltischen Staaten unter der Überschrift „Persistent Presence“, „Dauerhafte Präsenz“.

Aktuell werden dazu deutsche Truppenteile in folgenden Orten des Baltikums eingesetzt:

Land Ort(e) deutsche Ortsnamen
Litauen Panevežys Ponewesch
Lettland Adaži Neuermühlen
Estland Pärnu und Tapa Pernau und Taps

Für „Persistent Presence“ gelten in postalischer Hinsicht dieselben Rahmenbedingungen wie für das „Verstärkte Air Policing Baltikum“. Die beteiligten Verbände können für ihre Privatpost denselben Schmuckstempel nutzen, der jeweils um Namen und Wappen des eingesetzten Verbandes ergänzt wird. Die Lage des Einsatzortes in Estland, Lettland und Litauen wird jeweils grob gekennzeichnet durch das schwarze Balkenkreuz auf weißem Grund, dem Hoheitszeichen der Bundeswehr. Dienststellen der deutschen Feldpost befinden sich nicht vor Ort.

	Schmuckstempel Artilleriebataillon 295

Schmuckstempel Artilleriebataillon 295

	Schmuckstempel Einsatzführungsbereich 3

Schmuckstempel Einsatzführungsbereich 3

	Schmuckstempel Gebirgsjägerbataillon

Schmuckstempel Gebirgsjägerbataillon

Die Poststücke verdanken ihre Existenz der gemeinsamen Initiative von Bernhard Fels, Lektor für Litauen der Arbeitsgemeinschaft Baltikum im BDPh e.V., und Armin Blase, Vorsitzender der freien Arbeitsgemeinschaft Bundeswehr-Philatelie. Letztere erreichen Sie über Armin Blase, Postfach 1116, 24331 Eckernförde. Nähere Informationen zu den Einsätzen erhalten Sie im Internet über die entsprechenden Presse- und Informationszentren der Bundeswehr.


Wilhelm van Loo: Postverkehr Kurland (1944–1945)

Was kann ein Sammelgebiet mit gerade einmal fünf erschienenen Briefmarken dem Philatelisten an Herausforderung bieten? Hat es überhaupt einen Schwierigkeitsgrad, dem sich ein Sammler, vielleicht gar ein Prüfer stellen kann? Solche Fragen zeugen von einer Ahnungslosigkeit um die Verhältnisse der Feldpost, wie sie im besagten Zeitraum im lettischen Kurland tatsächlich gegeben waren.

Denn die deutsche Heeresgruppe Nord, die spätere Heeresgruppe Kurland, widerstand in sechs „Kurlandschlachten“ von Oktober 1944 bis März 1945 allen sowjetischen Angriffen. Die erhalten gebliebenen Dokumentationen damaliger Feldpost erzählen davon. Wilhelm van Loo, der sich seit 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigt, beschreibt nicht nur die militärische Situation zu jener Zeit, die Arbeitsweise der Feldpostämter, identifiziert die Truppen und Einheiten, die zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu Lande, zu Wasser und in der Luft tatsächlich da waren, er berücksichtigt auch die zivile Post und damit auch die Verwendung der „Ostland“-, respektive der „Kurland“-Marken mit Aufdruck.

Über 30 Jahre lang recherchierte er Fragen zur Echtheit eines jedem ihm bekannt gewordenen „Kurland-Schnellbriefes“, also der teuren Markenhalbierungen, die sich unter Sammlern wie Händlern reger Nachfrage erfreuen und ihm häufig zur Prüfung vorgelegt wurden. Sehr viele Fälschungen, Verfälschungen, insbesondere auch Stempelfälschungen und nachträgliche Entwertungen mit echten Stempeln konnte er dabei nachweisen. Die Ermittlung von Adressaten und Absendern, deren Standorten und der ihrer Einheiten ermöglichte Wilhelm van Loo die Entdeckung derartiger Manipulationen. In diesem Buch, dem bislang siebten Band der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer, fasst er nicht nur sein Lebenswerk als Fachprüfer des Verbandes zusammen. Er öffnet auch all seine Quellen zeit- und postgeschichtlicher Art und teilt sein Wissen mit dem Leser.

Dank seiner virtuosen Beherrschung photographischer Möglichkeiten präsentiert er Vieles vergrößert im Detail und erweckt ebenso Karten, Skizzen und Statistiken zum Leben. Selbst den Kenner erwartet eine Informationsfülle, die fast schon erschlägt, aber auch bisheriges Wissen revidiert und neu zusammenfasst. Manche bisherigen Urteile wird man revidieren müssen.

Dies gilt wohl auch für das Schicksal einzelner Menschen, das Wilhelm van Loo in einem abschließenden Kapitel „Vom Sterben in Kurland und dem 'Überleben‘ in russischer Gefangenschaft“ exemplarisch vorstellt. Hatte die Heeresgruppe Kurland bis zur bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 durchgehalten, sogar noch Pläne eines eigenen „Freikorps“ erwogen, so gerieten am 10. Mai 1945 etwa 200.000 Deutsche und Letten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Wilhelm van Loo erinnert mit berührenden Dokumenten an ihr Schicksal, aber auch an die Forscher und Prüfer der Kurlandphilatelie, die auf ihrem Gebiet Philateliegeschichte geschrieben haben.

Format 21 x 28 cm, 312 Seiten, zahlr. Farbabb., Hardcover mit Fadenheftung, Selbstverlag des Autors 2016, VP: 32 Euro (zzgl. 5 Euro Paketporto, Inland). Bezug: Wilhelm van Loo, Aussemstr. 26, D-52066 Aachen, E-Mail: info@wvanloo.de. Auslieferung: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, D-41366 Schwalmtal, Tel. +49 (0)2163 49760, Fax: +49 (0)2163 30003, E-Mail: faktura@philcreativ.de


Web der ArGe online, Baltikum Nr. 1/2016 erschienen

Artikel in der 'Kawagoe Yushu' Nr. 294-20 vom 1.9.2016

Mit dem 10. Mai 2016 wurde der Internetauftritt der ArGe Baltikum für die Öffentlichkeit freigegeben. Webmaster Friedhelm Doell schrieb dazu: "Sie ist natürlich noch nicht perfekt, viele Themen sind noch in Arbeit (z.B. Darstellung einiger Sammelgebiete, Literatur, Reiseberichte und anderes mehr). Wir haben wir uns aber trotzdem entschlossen, das, was schon da ist, nun für alle freizugeben – und das ist eine ganze Menge!" Die Reiseberichte wurden mittlerweile dem Web hinzugefügt.

Kommentare hierzu waren u.a.: "Wunderbar, tolle Nachricht", "Danke für die geleistete Arbeit", "Herzlichen Dank! Heute werde ich mal sehen, was es so gibt", "Gratulation zur neuen Seite!", "Meine höchste Achtung und Gratulation dem Verfasser unserer Webseite. Sie hat alle meine Erwartungen übertroffen."

Nur wenige Tage später, am 15. Mai, ging die Baltikum Nr. 1/2016 in Druck.

Auch hierzu gab es großes Lob: "Perfekt im Erscheinungsbild und Ausführung. Meine Gratulation an das Redaktionsteam.", "Die Aufmachung ist gut!" und – neben einer thematischen Kritik – "Ich will aber noch ausdrücklich sagen, dass ich Ihren Einsatz und den Ihrer Mitstreiter in den letzten 18 und mehr Monaten sehr bewundere und nur mit höchstem Respekt sehen kann! Das war und ist viel Arbeit – leider hat 'man' immer zu wenig Mitstreiter!", "Ich habe jetzt das großartige Werk durchgelesen und habe nur noch mein Erstaunen auszudrücken, was ihr da geleistet habt."

Beide Publikationen wurden mit großer Zustimmung in den Ländern aufgenommen, aus denen unsere Mitglieder kommen. Sogar in einer japanischen Briefmarkenzeitung wurde Anfang September darüber berichtet, wie unser Mitglied Hirotaka Araki mitteilt!


ACHTUNG – Gefälschte Prüfzeichen!


Meine Prüferkollegen aus Estland und Norwegen, Kalev Kokk und Jaan Roots, informierten, dass ihre Prüfzeichen gefälscht wurden und auf estnischen Marken der Aufdruckausgabe Eesti Post 1919 im Internet vertrieben werden.

Die gefälschten Prüfzeichen sind deutlich größer als die Originale. Sie sind auf der Rückseite der Marken in Positionen angebracht, die nicht den Vorschriften der entsprechenden Prüferorganisation entsprechen.

Die Abbildung zeigt eine Auswahl der gefälschten Prüfzeichen auf – natürlich – ebenso gefälschten Aufdrucken der Ausgabe Eesti Post 1919.

Bild klicken zum Vergrößern

Videointerviews zur Baltikum-Philatelie

Während der Münchner Briefmarkenbörse 2016 interviewte unser Webmaster Friedhelm Doell zwei Experten der Philatelie:

Torsten Berndt ist Chefredakteur der Deutschen Briefnarkenzeitung und des Briefmarkenspiegels. Er gab Auskunft zum Briefmarkensammeln heute, zu den Organisationen und zu den finanziellen Werten in der Philatelie.

Thomas Löbbering ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Baltikum und informierte über den Zweck und die Aktivitäten der ArGe, Möglichkeiten davon zu profitieren bzw. dazu beizutragen und wie man Kontakt zur ArGe bekommen kann.



Bild mit den Teilnehmern der ersten Mitgliederversammlung der ArGe Baltikum im Februar 2016

Erste Mitgliederversammlung der fusionierten ArGe Baltikum

Die erste Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. nach der Fusionierung der vormaligen rechtsfähigen Vereine ArGe Estland e.V. und ForGe Litauen e.V. fand am 13. Februar 2016 in Hennef statt.

Insgesamt nahmen 29 persönlich stimmberechtigte Mitglieder teil, die aus 5 Ländern angereist waren. Sie wählten einstimmig Thomas Löbbering als 1. Vorsitzenden, Michael Wieneke als Geschäftsführer, zugleich Schriftführer und Redakteur, Tobias Huylmans als Kassenverwalter und Friedhelm Doell als Webmaster. Satzung und Geschäftsordnung der ArGe wurden verabschiedet, ebenso die Beitragsordnung. Der Internetauftritt mit seinem digitalen Archiv der bisherigen Mitteilungsblätter wurde vorgestellt; Fachvorträge zur Baltikumphilatelie und ein Rahmenprogramm für Begleitpersonen rundeten das Programm ab.

Die zukünftigen Mitgliederversammlungen der ArGe Baltikum werden weiterhin in der Landessportschule in Hennef stattfinden, jedoch nicht mehr am Wochenende nach Karneval, sondern ab dem Jahr 2017 jeweils am Wochenende vor Christi Himmelfahrt, also 5 Wochen nach Ostern oder 2 Wochen vor Pfingsten.

Bild mit Bibliothek und Besucher auf Treppe

ArGe Baltikum startet mit neuer Homepage und umfangreichen Archiven

Die Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. befindet sich aktuell in ihrer Neugründungsphase - durch Verschmelzung der Arbeitsgemeinschaft Estonia e.V. mit der Forschungsgemeinschaft Lithuania e.V. und persönlichem Beitritt der vormaligen Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Lettland und der Nederlandse Filatelistengroep 'Het baltische Gebied'. Der Webauftritt wird von Anfang an in responsivem Design für Computer, Tablets und Smartphones gestaltet und mit einem umfangreichen Fundus an digitalisierten Informationen der Vorläufergesellschaften aus den letzten Jahrzehnten ausgestattet.

Ziel des Webauftritts ist eine zeitgemäße Information über das gesamte Sammelgebiet des Baltikums: Estland, Lettland und Litauen.

"Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode."

(René Descartes)

Das Web ist sowohl mit Desktop-Computern als auch mit Tablets und Smartphones vollumfänglich bedienbar und darstellbar. Die Darstellung ändert sich automatisch mit der zur Verfügung stehenden Pixelbreite des jeweiligen Monitors.

Um neue Sammler für das Baltikum zu interessieren, werden auch die Forschungsberichte in großem Umfang im Internet frei zugänglich gemacht.

"Wer will, daß ihm die anderen sagen, was sie wissen, der muß ihnen sagen, was er selbst weiß. Das beste Mittel, Informationen zu erhalten, ist, Informationen zu geben."

(Niccolò Machiavelli)

Um an die gesammelten Ergebnisse der letzten Jahre zu gelangen, soll niemand erst eine philatelistische Bibliothek aufsuchen oder sich schriftlich und gegen Erstattung der Druckkosten bei der ArGe melden müssen. Die Mitteilungsblätter sind daher - sofern sie älter als 1,5 Jahre sind - als PDF-Dateien frei zugänglich. Nur die als Bücher herausgegebenen Spezialveröffentlichungen gibt es bis auf weiteres nur in gedruckter Form; sie sind meist auch von solchem Umfang, dass eine Buchbindung erforderlich ist, um sie angemessen halten und lesen zu können.