Entstanden aus: Arbeitsgemeinschaft Estland e.V. + Forschungsgemeinschaft Lettland + Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. + Nederlandse Filatelistengroep "Het Baltische Gebied"
Mit einer rundum gelungenen Veranstaltung schrieben sich der Philatelisten-Verband Nordost, die Briefmarkenfreunde Bernau, die Forschungsgemeinschaft Berlin und der Berliner Ganzsachen-Sammler-Verein von 1901 in die Annalen ein. Die Bephila in Bernau, eine deutsch-schwedische Bilaterale, bestach durch ihre Vielfalt. Das galt für die Ausstellung, das Vortragsprogramm, die teilnehmenden Händler und die Arbeitsgemeinschaften gleichermaßen. Somit kamen nicht nur Besucher, die ihr Interesse Schweden zugewandt haben, auf ihre Kosten.
Zur Baltikums-Philatelie, insbesondere zur Postgeschichte der russischen Herrschaft über Estland, Lettland und Litauen wurden uns am Stand der ArGe Baltikum viele Fragen gestellt. Wir verteilten einige Exemplare unserer Zeitschrift BALTIKUM und können hoffen, dass die Kontakte Bestand haben werden. Natürlich frischten wir auch den einen oder anderen alten Kontakt auf.
Michael Haslau, Olaf Hoffmann und Torsten Berndt leisteten den Standdienst an den drei Tagen. Dank der guten Besetzung konnte jeder auch die Ausstellung besichtigen und in den Angeboten der Händler stöbern. Sogar die Unterstützung anderer Vereine war möglich. Die drei Tage in Bernau haben sich gelohnt.
← Torsten im Gespäch mit Wolfgang Maassen
Olaf und Torsten sind für Anfragen bereit →
↓ Blick in die Ausstellungshalle
Die BALTIKUM 21 ist gedruckt und wird an die Mitglieder verteilt.
Der Artikel von Thomas Löbbering über den Beginn der Zivilluftfahrt in Estland wurde im Festband zu "50 Jahre ArGe Luftpost" abgedruckt.
Friedhelm Doell stellte Belege von Incoming Mail an Displaced Persons 19451949 vor.
Auch Olaf Hoffmann präsentierte einige Neuwerwerbungen, diesmal aus Lettland:
Gleichwohl es lettische Marken aus der Sowjetzeit gibt, die nach Ungültigkeit des Sowjetrubels später in lettischen Rubeln oder Lats mit gleicher Nominale, aber (aufgrund der anderen Währungseinheit) deutlich höherem Wert wieder in Umlauf kamen, handelt es sich bei der hier gezeigten lettischen Ganzsache in ungültiger Sowjetrubelwährung nur um einen aufgebrauchten Umschlag mit ErinnerungsStempel vom 21.10.91.
Jaan Roots stellte einige Beispiele aus seiner mehrfach Goldprämierten Estland-Sammlung vor, mit der er gerade auf der NORDIA 2026 den Grand Prix International gewonnen hatte. Die Sammlung besticht durch weltweit einzigartige Seltenheiten; hier: eine telegrafische Geldanweisung innerhalb Estlands.
Der Beleg zeigt eine telegrafische Geldanweisung über 7.000 Marka von Narva 6.10.2026 nach Tartu.
Die Gebühr betrug für die Geldanweisung 10 Marka als Grundbetrag zuzüglich 35 Marka für den Überweisungbetrag von 7.000 Marka, für das Telegramm ein Grundbetrag von 40 Marka zuzüglich 60 Marka (roter handschriftlicher Vermerk) und für die Zustellung ins Haus (blauer handschriftlicher Vermerk) 42 Marka, gesamt 187 Marka.
Thomas Löbbering berichtete noch: Ahto Tanner bereitet ein Buch über die OtepääÜberdrucke vor, das eventuell nicht nur nur in estnischer, sondern auch in englischer Sprache erscheinen wird und hierzulande auf grosses Interesse stossen dürfte.
Unser monatlicher Videochat, bei dem jede/r mit Interesse an der Philatelie des Baltiums herzlich willkommen ist, findet an jedem ersten Samstag im Monat um 17 h MEZ statt (mehr technische Informationen dazu hier).
Spezielles Thema: noch keines
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.Dem Zoom-Meeting beitreten mit:
https://us02web.zoom.us/j/85338222428?pwd=WGpZRXJTZVpnSnB6eHg4Ukx2aFVHdz09
Neben der Vorstellung einiger Neuerwerbungen gab es diesmal ein Gespräch über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei philatelistischen und anderen Fragestellungen.
Es wurde auf die kostenfreie Software Perplexity (erhältlich für Windows, Mac, Android und iOS) hingewiesen, die nur Informationen von Webseiten zusammenträgt und diese auch verlinkt, so dass man selbst in den gefundenen Quellen weitersuchen kann.
In der litauischen Stadt Rokikis gibt es schwarze und grüne Stempelabschläge (vergleiche 49. Videochat im News-Archiv) von offensichtlich unterschiedlichen Stempelgeräten.
Ein Verbot der Verwendung von verschiedenen Stempelgeräten mit gleichem Unterscheidungsbuchstaben gibt es in der UPU offensichtlich nicht; wenn, dann sind das nationale Regelungen. Die gibt es in der Form wie in Deutschland wohl nicht in Litauen.
Unser monatlicher Videochat, bei dem jede/r mit Interesse an der Philatelie des Baltiums herzlich willkommen ist, findet an jedem ersten Samstag im Monat um 17 h MEZ statt (mehr technische Informationen dazu hier).
Spezielles Thema: noch keines
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.Dem Zoom-Meeting beitreten mit:
https://us02web.zoom.us/j/85338222428?pwd=WGpZRXJTZVpnSnB6eHg4Ukx2aFVHdz09