Litauen

  • Königlich polnische Post

  • Kaiserlich russische Post

  • Deutsche Besetzung / Ob. Ost

  • Unabhängige Republik Litauen

  • Mittellitauen

  • Memelgebiet / Klaipėda

  • Sowjetische Besetzung / LTSR

    Erste sowjetische Besetzung Juni 1940 – Juni 1941

    Am 15. Juni 1940 besetzte die Rote Armee das Territorium Litauens. Bereits am 21. Juli „bat“ die von den Sowjets eingesetzte Regierung unter Antanas Sniečkus um Aufnahme in die UdSSR. Dem „entsprach“ der Oberste Sowjet am 3. August 1940 und nahm Litauen als Sozialistische Republik Litauen (LTSR = Lietuvos Tarybų Socialistinė Respublika) in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken auf.

    Die 10-Cent-Marke (Friedensausgabe)

    Die 10-Cent-Marke (Friedensausgabe)

    Ein Briefmarkensatz mit dem Aufdruck "LTSR" erschien am 21. August 1940, wobei der 10-Cent-Wert mit dem christlichen Motiv des pflügenden Engels aus ideologischen Gründen nicht zum Verkauf kam.

    Luftpostbrief aus Kaunas nach Schweden

    Luftpostbrief aus Kaunas nach Schweden mit dem LTSR-Satz ohne die 10-Cent-Marke

    Inlandsbrief mit  Mischfrankatur litauischer und sowjetischer Marken

    Inlandsbrief mit Mischfrankatur litauischer und sowjetischer Marken

    Die Ausgabe sowjetischer Briefmarken begann ab dem 9. Dezember 1940. Sie kursierten bis Juni 1941 zusammen mit litauischen Briefmarkenausgaben der 1930er Jahre zunächst im Verhältnis 1:1 zwischen Litas und Rubel. Ab dem 25. November 1940 wurde der Litas im Verhältnis von 1 Litas : 0,90 Rubel abgewertet. Litauische Briefmarken verloren nach gänzlicher Abschaffung der Litas-Währung am 23. März 1941 ab dem Folgetag offiziell ihre Postgültigkeit.

    Diese Bestimmung wurde bis zum Beginn der Besetzung Litauens durch deutsche Truppen ab dem 22. Juni 1941 jedoch nicht vollständig umgesetzt, so dass litauisch-sowjetische Mischfrankaturen unbeanstandet vorkommen. Die Abbildung zeigt eine solche Währungsmischfrankatur, wobei die Marke zu 30 litauischen Cent zu 27 Kopeken berechnet und mit 5 Kopeken (abgerundet) zur 30-Kopeken-Frankatur eines Inlandbriefes auffrankiert wurde.


    Ab Ende August 1940 begann die sowjetische Postverwaltung, neue zweisprachige Stempel mit Ortsbezeichnungen in lateinischen und kyrillischen Buchstaben einzuführen. Anders als in den ebenfalls sowjetisch besetzten Republiken Estland und Lettland führten die Sowjets die neuen Stempel in Litauen binnen zehn Monaten nahezu flächendeckend ein.


    Neu angefertigter lateinisch-kyrillischer Stempel
    MARIAMPOLĖ a – МАРНЯМПОЛЕ a vom 21.3.1941


    Zweite sowjetische Besetzung

    Text zum Sammelgebiet ...

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