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News-Archiv

EstEx 2018 in Tallinn

Die Internationale Estnische Philatelistische Gesellschaft (REFS) ESTONIA hat ihre Vorbereitungen für die Philatelistische Ausstellung EstEx vom 14.–16. Juli 2018 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Ausrufung der Republik Estland im Jahr 2018 abgeschlossen und den Ausstellungsort in Tallinn gebucht.

Weitere Informationen sind ab sofort auf der Webseite www.estex2018.eu auf estnisch und englisch erhältlich.

Das Bulletin mit den Ausstellungsregularien wird beim Anklicken der Abbildung aufgerufen.


Ehre wem Ehre gebührt – Ausstellungserfolge 2015/16

Flugzeug 'Curtis Jenny' auf der World Stamp Show in New York

Flugzeug "Curtis Jenny" auf der World Stamp Show in New York – einmal nicht „inverted“ (kopfstehend), dafür im Original

The World Stamp Show – New York 2016. Mehr geht nicht. Das Non Plus Ultra des Ausstellungsgeschehens 2016 zog zwischen dem 28. Mai und dem 4. Juni auf 21.000 m² Ausstellungsfläche 864 Aussteller und 250.000 Besucher an, darunter auch Sammlerfreunde unserer Arbeitsgemeinschaft Baltikum im BDPh e.V. Dazu mehr weiter unten.

Nicht vergessen über New York wollen wir die Ausstellungen ohne Wettbewerb, Ausstellungen der Ränge 1 bis 3 auf nationalem bzw. auf internationalem Niveau mit unmittelbarem Bezug zu Estland, Lettland und Litauen. Auch hier tat sich Bemerkenswertes, beispielsweise in Japan, Estland und Deutschland.


An erster Stelle nenne ich unser neues Mitglied Hirotaka Araki aus Kawagoe, Japan, den Litauensammlern unter uns sicherlich bekannt als ebenso ausdauernder wie kenntnisreicher Herausgeber (Monatsmagazin Kawagoe Yushu), Autor, Ausbilder und Aussteller:

Ort Land Ausstellung Exponat Prämierung
Taipei Formosa 30. Internationale Asiatische Ausstellung (24.–28.4.2015) Die Geschichte eingeschriebener Sendungen in Litauen Vermeil
Kawagoe Japan Nationale Ausstellung ohne Wettbewerb Litauens Marken mit Tierarten auf der Roten Liste des WWF
Tokio Japan Nationale Wettbewerbsausstellung anlässlich des 25. Jahrestages der wiedergewonnenen Selbständigkeit der baltischen Staaten – Postgeschichte des wieder selbständigen Republik Litauen 1988–1994
– Postgeschichte eingeschriebener Sendungen in Litauen 1989–1996
– Litauens Marken mit dem Engel- und Vytautis-Motiv 1990– 1993
Kawagoe Japan Nationale Ausstellung ohne Wettbewerb – Die Dauermarken Litauens 1991–1993 (Teil 1) (48 Blätter)
– Die Weihnachtssonderstempel Litauens 1994–2015 (32 Blätter)
– Die postalische Wiederverwendung von Ersttagsbriefen und Umschlägen mit Sonderstempeln in Litauen (16 Blätter)
Sonderumschlag anlässlich der 17. SAIPEX

Sonderumschlag anlässlich der 17. SAIPEX

Hirotaka Araki

Aussteller und Ausstellungsobjekt

Speziell für die Estlandsammler unter uns bot die XXIV. Estnische Ausstellung in Pölva vom 8.–10. Juli 2016 Gelegenheit, sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen. Folgende Sammlerfreunde taten dies:

Aussteller Land Exponat Prämierung
Jaan Roots Norwegen Postzensur in Estland (5 Rahmen) 93 Punkte, Gold
Timo Verho Finnland Estnische Freistempel (5 Rahmen) n.n. Punkte
Kaido Andres Estland Wiederaufbauausgabe 1941 (2 Rahmen) 84 Punkte

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass unser Nicht-Mitglied Taaved Pöld, Estland, auf der Ausstellung den Vogel abschoss mit 94 Punkten und Gold plus Ehrenpreis mit seiner wirklich einmaligen Ausstellungssammlung Otepää (Odenpäh) 1941 (6 Rahmen)!

Estonia XXIV (1)

Estonia XXIV (1)

Estonia XXIV (2)

Estonia XXIV (2)


Das im Februar der ArGe Baltikum vorgestellte Stempelhandbuch Litauen von Martin Bechstedt und Vitautas Fugalevičius wurde von der vormaligen Forschungsgemeinschaft Litauen als Beitrag zur 1. ArGe-Literaturausstellung des BDPh in Sindelfingen 2016 eingereicht und erhielt dort eine Vermeil-Auszeichnung.

Doch nun zu Big Apple, der Briefmarkenweltausstellung 2016 in New York. Hier sei ausnahmsweise gestattet, auch einmal ein Ausstellungsobjekt eines unserer Mitglieder vorzustellen, das sich nicht mit dem Baltikum befasst. Folgende Sammlerfreunde beteiligten sich an dem weltweiten Wettbewerb der Philatelie (Reihenfolge gemäß der offiziellen Liste der Aussteller):

Bereich Aussteller Land Exponat Prämierung
Postgeschichte 321 Vesma Grinfelds USA Provisorische Entwertungen Lettlands 1919–1921
Aerophilatelie 426 Yehoshua Eliashiv Israel Geschichte der Flugpost in Lettland 1921–1940
Thematik 469 Kaido Andres Estland Der Philatelistische Fußabdruck der Universität Dorpat 1632–2012 84 Punkte
498 Thomas Radzuweit Deutschland Die Entwicklung der Vereinten Nationen 85 Punkte
Ein-Rahmen-Exponate 593 Vesma Grinfelds USA Lettlands Marken mit dem Motiv der aufgehenden Sonne 1919
Literatur 125 Hubert Jakobs, Kaido Andres u.a. Estland Katalog Estnischer Irrtümer auf Briefmarken und Plattenfehler 1991–2014 77 Punkte

 Allen Sammlerfreunden einen herzlichen Glückwunsch zu ihren Ausstellungserfolgen!

Logo der World Stamp Show New York 2016

Logo der World Stamp Show New York 2016


ArGe-Baltikum-Mitglieder in Sindelfingen 2016

Zu einem gemeinschaftlichen Besuch der Briefmarkenmesse in Sindelfingen vom 27.-30.10.2016 trafen sich zahlreiche Vereins-, Vorstands- und Redaktionsmitglieder der ArGe Baltikum. Freunde aus den Niederlanden, Litauen und natürlich Deutschland frischten alte Kontakte auf und knüpften neue. Die erfolgreiche Jagd nach Schätzen, der Kontakt mit Freunden und die gemeinsame Vereinsarbeit fanden sich zu einem "runden" Treff. Die Zimmer für 2017 sind bereits vorgemerkt.

v.l.n.r.: Ruud van Wijnen, Vygintas Bubnys, Torsten Berndt, Michael Wieneke, Martin Bechstedt, Karl Lukas, Thomas Löbbering

Das Photo schoss unser Vereinsmitglied Wilhelm van Loo (der deshalb nicht auf dem Bild ist).


„Minu mark“ der AS Eesti Post in Sindelfingen und Taipeh 2016

'Minu mark' der AS Eesti Post in Sindelfingen 'Minu mark' der AS Eesti Post in Teipeh

Die AS Eesti Post 2016 hat für die Briefmarkenmessen in Sindelfingen und Taipeh jeweils eine eigene personalisierte Marke (estnisch "minu mark" = meine Marke) herausgegeben. Die Frankatur von 1,40 € reicht für einen Standardbrief ins Ausland der Zone 1, also z.B. von Estland nach Deutschland und die von 1,50 € ins Ausland der Zone II, d.h. vom Estland nach China (das Messerpersonal nimmt die Belege mit und "wirft sie in Estland in den Postkasten").


„Air Policing“ und „Persistent Presence“ – Schirm und Schutz im Baltikum

Seit 2004, also seit zwölf Jahren, beteiligt sich die deutsche Luftwaffe im Rahmen der integrierten Luftverteidigung der NATO am Schutz des Luftraumes über dem Baltikum. Dies tut not, da Estland, Lettland und Litauen zwar über Heer und Marine verfügen, jedoch nicht über eine Luftwaffe.

Für jeweils drei Monate werden zurzeit etwa 150 Männer und Frauen, Soldaten und Zivilbedienstete, aus über 20 Standorten in Deutschland auf und von der Luftwaffenbasis Ämari in Estland aus eingesetzt. „Verstärktes Air Policing Baltikum“ (VAPB), also „Verstärkte Luftraumüberwachung Baltikum“, nennen NATO und Bundesverteidigungsministerium diese einsatzgleiche Verpflichtung. Von September bis Dezember 2016 nimmt das taktische Luftwaffengeschwader 74 (LwG 74) aus Neuburg an der Donau die Aufgabe wahr.

Dienststellen der deutschen Feldpost befinden sich nicht vor Ort. Angehörige der Kontingente haben jedoch die Möglichkeit, ihre private Briefpost mit einem Schmuckstempel zu versehen, bevor sie diese frankiert zur zivilen Post des Einsatzlandes aufliefern. Dem Schmuckstempel des LwG 74 ist dabei das „S“ in „Verstärktes Air Policing Baltikum“ abhandengekommen.

	Schmuckstempel Taktisches Luftwaffengeschwader 74

Schmuckstempel LwG 74

Nicht nur die deutsche Luftwaffe beteiligt sich, sondern u.a. ebenso Einheiten und Verbände des deutschen Heeres und der Streitkräftebasis, wenn es um den Schutz des NATO-Gebietes geht. Auf ihrer Herbsttagung 2014, also vor zwei Jahren, beschloss die NATO die Intensivierung der Übungstätigkeit und rotierende Präsenz von Truppenteilen in Polen und den drei baltischen Staaten unter der Überschrift „Persistent Presence“, „Dauerhafte Präsenz“.

Hier finden Sie ergänzend dazu das Radiofeature "Pulverfass Baltikum" über deutsche Soldaten an der Grenze zu Russland, ausgestrahlt am 29.04.2017 auf Bayern 2 (Dauer: 53 min).

Aktuell werden dazu deutsche Truppenteile in folgenden Orten des Baltikums eingesetzt:

Land Ort(e) deutsche Ortsnamen
Litauen Panevežys Ponewesch
Lettland Adaži Neuermühlen
Estland Pärnu und Tapa Pernau und Taps

Für „Persistent Presence“ gelten in postalischer Hinsicht dieselben Rahmenbedingungen wie für das „Verstärkte Air Policing Baltikum“. Die beteiligten Verbände können für ihre Privatpost denselben Schmuckstempel nutzen, der jeweils um Namen und Wappen des eingesetzten Verbandes ergänzt wird. Die Lage des Einsatzortes in Estland, Lettland und Litauen wird jeweils grob gekennzeichnet durch das schwarze Balkenkreuz auf weißem Grund, dem Hoheitszeichen der Bundeswehr. Dienststellen der deutschen Feldpost befinden sich nicht vor Ort.

	Schmuckstempel Artilleriebataillon 295

Schmuckstempel Artilleriebataillon 295

	Schmuckstempel Einsatzführungsbereich 3

Schmuckstempel Einsatzführungsbereich 3

	Schmuckstempel Gebirgsjägerbataillon

Schmuckstempel Gebirgsjägerbataillon

Die Poststücke verdanken ihre Existenz der gemeinsamen Initiative von Bernhard Fels, Lektor für Litauen der Arbeitsgemeinschaft Baltikum im BDPh e.V., und Armin Blase, Vorsitzender der freien Arbeitsgemeinschaft Bundeswehr-Philatelie. Letztere erreichen Sie über Armin Blase, Postfach 1116, 24331 Eckernförde. Nähere Informationen zu den Einsätzen erhalten Sie im Internet über die entsprechenden Presse- und Informationszentren der Bundeswehr.


Wilhelm van Loo: Postverkehr Kurland (1944–1945)

Was kann ein Sammelgebiet mit gerade einmal fünf erschienenen Briefmarken dem Philatelisten an Herausforderung bieten? Hat es überhaupt einen Schwierigkeitsgrad, dem sich ein Sammler, vielleicht gar ein Prüfer stellen kann? Solche Fragen zeugen von einer Ahnungslosigkeit um die Verhältnisse der Feldpost, wie sie im besagten Zeitraum im lettischen Kurland tatsächlich gegeben waren.

Denn die deutsche Heeresgruppe Nord, die spätere Heeresgruppe Kurland, widerstand in sechs „Kurlandschlachten“ von Oktober 1944 bis März 1945 allen sowjetischen Angriffen. Die erhalten gebliebenen Dokumentationen damaliger Feldpost erzählen davon. Wilhelm van Loo, der sich seit 40 Jahren mit diesem Thema beschäftigt, beschreibt nicht nur die militärische Situation zu jener Zeit, die Arbeitsweise der Feldpostämter, identifiziert die Truppen und Einheiten, die zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu Lande, zu Wasser und in der Luft tatsächlich da waren, er berücksichtigt auch die zivile Post und damit auch die Verwendung der „Ostland“-, respektive der „Kurland“-Marken mit Aufdruck.

Über 30 Jahre lang recherchierte er Fragen zur Echtheit eines jedem ihm bekannt gewordenen „Kurland-Schnellbriefes“, also der teuren Markenhalbierungen, die sich unter Sammlern wie Händlern reger Nachfrage erfreuen und ihm häufig zur Prüfung vorgelegt wurden. Sehr viele Fälschungen, Verfälschungen, insbesondere auch Stempelfälschungen und nachträgliche Entwertungen mit echten Stempeln konnte er dabei nachweisen. Die Ermittlung von Adressaten und Absendern, deren Standorten und der ihrer Einheiten ermöglichte Wilhelm van Loo die Entdeckung derartiger Manipulationen. In diesem Buch, dem bislang siebten Band der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer, fasst er nicht nur sein Lebenswerk als Fachprüfer des Verbandes zusammen. Er öffnet auch all seine Quellen zeit- und postgeschichtlicher Art und teilt sein Wissen mit dem Leser.

Dank seiner virtuosen Beherrschung photographischer Möglichkeiten präsentiert er Vieles vergrößert im Detail und erweckt ebenso Karten, Skizzen und Statistiken zum Leben. Selbst den Kenner erwartet eine Informationsfülle, die fast schon erschlägt, aber auch bisheriges Wissen revidiert und neu zusammenfasst. Manche bisherigen Urteile wird man revidieren müssen.

Dies gilt wohl auch für das Schicksal einzelner Menschen, das Wilhelm van Loo in einem abschließenden Kapitel „Vom Sterben in Kurland und dem 'Überleben‘ in russischer Gefangenschaft“ exemplarisch vorstellt. Hatte die Heeresgruppe Kurland bis zur bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 durchgehalten, sogar noch Pläne eines eigenen „Freikorps“ erwogen, so gerieten am 10. Mai 1945 etwa 200.000 Deutsche und Letten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Wilhelm van Loo erinnert mit berührenden Dokumenten an ihr Schicksal, aber auch an die Forscher und Prüfer der Kurlandphilatelie, die auf ihrem Gebiet Philateliegeschichte geschrieben haben.

Format 21 x 28 cm, 312 Seiten, zahlr. Farbabb., Hardcover mit Fadenheftung, Selbstverlag des Autors 2016, VP: 32 Euro (zzgl. 5 Euro Paketporto, Inland). Bezug: Wilhelm van Loo, Aussemstr. 26, 52066 Aachen, E-Mail: info@wvanloo.de. Auslieferung: Phil*Creativ Verlag, Vogelsrather Weg 27, 41366 Schwalmtal, Tel. 0 21 63/4 97 60, Fax: 0 21 63/3 00 03, E-Mail: faktura@philcreativ.de


Web der ArGe online, Baltikum Nr. 1/2016 erschienen

Artikel in der 'Kawagoe Yushu' Nr. 294-20 vom 1.9.2016

Mit dem 10. Mai 2016 wurde der Internetauftritt der ArGe Baltikum für die Öffentlichkeit freigegeben. Webmaster Friedhelm Doell schrieb dazu: "Sie ist natürlich noch nicht perfekt, viele Themen sind noch in Arbeit (z.B. Darstellung einiger Sammelgebiete, Literatur, Reiseberichte und anderes mehr). Wir haben wir uns aber trotzdem entschlossen, das, was schon da ist, nun für alle freizugeben – und das ist eine ganze Menge!" Die Reiseberichte wurden mittlerweile dem Web hinzugefügt.

Kommentare hierzu waren u.a.: "Wunderbar, tolle Nachricht", "Danke für die geleistete Arbeit", "Herzlichen Dank! Heute werde ich mal sehen, was es so gibt", "Gratulation zur neuen Seite!", "Meine höchste Achtung und Gratulation dem Verfasser unserer Webseite. Sie hat alle meine Erwartungen übertroffen."

Nur wenige Tage später, am 15. Mai, ging die Baltikum Nr. 1/2016 in Druck.

Auch hierzu gab es großes Lob: "Perfekt im Erscheinungsbild und Ausführung. Meine Gratulation an das Redaktionsteam.", "Die Aufmachung ist gut!" und – neben einer thematischen Kritik – "Ich will aber noch ausdrücklich sagen, dass ich Ihren Einsatz und den Ihrer Mitstreiter in den letzten 18 und mehr Monaten sehr bewundere und nur mit höchstem Respekt sehen kann! Das war und ist viel Arbeit – leider hat 'man' immer zu wenig Mitstreiter!", "Ich habe jetzt das großartige Werk durchgelesen und habe nur noch mein Erstaunen auszudrücken, was ihr da geleistet habt."

Beide Publikationen wurden mit großer Zustimmung in den Ländern aufgenommen, aus denen unsere Mitglieder kommen. Sogar in einer japanischen Briefmarkenzeitung wurde Anfang September darüber berichtet, wie unser Mitglied Hirotaka Araki mitteilt!


ACHTUNG – Gefälschte Prüfzeichen!


Meine Prüferkollegen aus Estland und Norwegen, Kalev Kokk und Jaan Roots, informierten, dass ihre Prüfzeichen gefälscht wurden und auf estnischen Marken der Aufdruckausgabe Eesti Post 1919 im Internet vertrieben werden..

Die gefälschten Prüfzeichen sind deutlich größer als die Originale. Sie sind auf der Rückseite der Marken in Positionen angebracht, die nicht den Vorschriften der entsprechenden Prüferorganisation entsprechen.

Die Abbildung zeigt eine Auswahl der gefälschten Prüfzeichen auf – natürlich – ebenso gefälschten Aufdrucken der Ausgabe Eesti Post 1919.

Bild klicken zum Vergrößern

Videointerviews zur Baltikum-Philatelie

Während der Münchner Briefmarkenbörse 2016 interviewte unser Webmaster Friedhelm Doell zwei Experten der Philatelie:

Torsten Berndt ist Chefredakteur der Deutschen Briefnarkenzeitung und des Briefmarkenspiegels. Er gab Auskunft zum Briefmarkensammeln heute, zu den Organisationen und zu den finanziellen Werten in der Philatelie.

Thomas Löbbering ist 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Baltikum und informierte über den Zweck und die Aktivitäten der ArGe, Möglichkeiten davon zu profitieren bzw. dazu beizutragen und wie man Kontakt zur ArGe bekommen kann.



Bild mit den Teilnehmern der ersten Mitgliederversammlung der ArGe Baltikum im Februar 2016

Erste Mitgliederversammlung der fusionierten ArGe Baltikum

Die erste Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. nach der Fusionierung der vormaligen rechtsfähigen Vereine ArGe Estland e.V. und ForGe Litauen e.V. fand am 13. Februar 2016 in Hennef statt.

Insgesamt nahmen 29 persönlich stimmberechtigte Mitglieder teil, die aus 5 Ländern angereist waren. Sie wählten einstimmig Thomas Löbbering als 1. Vorsitzenden, Michael Wieneke als Geschäftsführer, zugleich Schriftführer und Redakteur, Tobias Huylmans als Kassenverwalter und Friedhelm Doell als Webmaster. Satzung und Geschäftsordnung der ArGe wurden verabschiedet, ebenso die Beitragsordnung. Der Internetauftritt mit seinem digitalen Archiv der bisherigen Mitteilungsblätter wurde vorgestellt; Fachvorträge zur Baltikumphilatelie und ein Rahmenprogramm für Begleitpersonen rundeten das Programm ab.

Die zukünftigen Mitgliederversammlungen der ArGe Baltikum werden weiterhin in der Landessportschule in Hennef stattfinden, jedoch nicht mehr am Wochenende nach Karneval, sondern ab dem Jahr 2017 jeweils am Wochenende vor Christi Himmelfahrt, also 5 Wochen nach Ostern oder 2 Wochen vor Pfingsten.

Bild mit Bibliothek und Besucher auf Treppe

ArGe Baltikum startet mit neuer Homepage und umfangreichen Archiven

Die Arbeitsgemeinschaft Baltikum e.V. befindet sich aktuell in ihrer Neugründungsphase - durch Verschmelzung der Arbeitsgemeinschaft Estland e.V. mit der Forschungsgemeinschaft Litauen e.V. und persönlichem Beitritt der vormaligen Mitglieder der Forschungsgemeinschaft Lettland und der Nederlandse Filatelistengroep 'Het baltische Gebied'. Der Webauftritt wird von Anfang an in modernem Design für PCs, Tablets und Smartphones gestaltet und mit einem umfangreichen Fundus an digitalisierten Informationen der Vorläufergesellschaften aus den letzten Jahrzehnten ausgestattet.

Ziel des Webauftritts ist eine zeitgemäße Information über das gesamte Sammelgebiet des Baltikums: Estland, Lettland und Litauen.

"Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode."

(René Descartes)

Die Homepage ist sowohl mit Desktop-Computern als auch mit Tablets und Smartphones vollumfänglich bedienbar und darstellbar. Die Darstellung ändert sich automatisch mit der zur Verfügung stehenden Pixelbreite des jeweiligen Monitors.

Um neue Sammler für das Baltikum zu interessieren, werden auch die Forschungsberichte in großem Umfang im Internet frei zugänglich gemacht.

"Wer will, daß ihm die anderen sagen, was sie wissen, der muß ihnen sagen, was er selbst weiß. Das beste Mittel, Informationen zu erhalten, ist, Informationen zu geben."

(Niccolò Machiavelli)
Um an die gesammelten Ergebnisse der letzten Jahre zu gelangen, soll niemand erst eine philatelistische Bibliothek aufsuchen oder sich schriftlich und gegen Erstattung der Druckkosten bei der ArGe melden müssen. Die Mitteilungsblätter sind daher - sofern sie älter als 1,5 Jahre sind - als PDF-Dateien frei zugänglich. Nur die als Bücher herausgegebenen Spezialveröffentlichungen gibt es bis auf weiteres nur in gedruckter Form; sie sind meist auch von solchem Umfang, dass eine Buchbindung erforderlich ist, um sie angemessen halten und lesen zu können.